Erstfelder Bevölkerung begrüsst die geplante Renovation des «Spannort»

An einer öffentlichen Informationsveranstaltung wurden die Bewohner über die bevorstehenden Investitionen des Pflegeheims informiert. Die baulichen Massnahmen kosten insgesamt 6,8 Millionen Franken.

Paul Gwerder
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Verwaltungsratspräsident Bernhard Indergand (rechts) und Geschäftsleiter Engelbert Zurfluh informieren die Bevölkerung über die geplanten Investitionen. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 23. Januar 2019))

Verwaltungsratspräsident Bernhard Indergand (rechts) und Geschäftsleiter Engelbert Zurfluh informieren die Bevölkerung über die geplanten Investitionen. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 23. Januar 2019))

Am Mittwochabend ist die Bevölkerung an einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Pflegeheim «Spannort» in Erstfeld über die bevorstehenden baulichen Massnahmen informiert worden. Diese kosten insgesamt 6,8 Millionen Franken. «Wir haben uns in den letzten drei Jahren mit dem geplanten Umbau befasst, denn wir wollen unser ‹Haus› wieder zukunftsgerichtet in Form bringen», erklärt Bernhard Indergand, Präsident des Verwaltungsrats, einleitend.

Besonders freut er sich, dass die Finanzierung aus Rückstellungen sichergestellt ist und der Umbau ohne Gelder von einer Bank oder der Gemeinde getätigt werden kann. «Ich bin über-zeugt, dass sich die Investition lohnt und es ist positiv, dass das Heim nach der Renovation einen Mehrwert von 2,4 Millionen Franken hat», so Indergand.

Verantwortliche hoffen auf ein «Ja» an der Urne

Dies sei sicherlich auch ein Grund, warum die Erstfelder den Umbau begrüssen. Die Verantwortlichen hoffen nun auch, dass diese am 10. Februar an der Urne ein «Ja» zum Projekt einlegen werden. Geschäftsleiter Engelbert Zurfluh dankte für das Interesse der Anwesenden und sagte, dass die Angehörigen Bewohner über das Projekt schon an früheren Veranstaltungen informiert worden sind.

«Das Pflegeheim ‹Spannort› ist auch heute noch sehr zweckmässig und gut erhalten, jedoch aus betrieblicher Sicht besteht Handlungsbedarf», so Zurfluh. «Die Menschen kommen heute immer später ins Heim, deshalb wird der Pflegebedarf zunehmen», erklärt der Betriebsleiter. Dies sei ein Grund, weshalb man nachhaltig und zukunftsgerichtet in den «Spannort» investieren wolle. Bei der Projektierung wurde grosser Wert daraufgelegt, dass sowohl in die neuen Personalräume wie auch in die Speisesäle überall Tageslicht fliesst und das ganze Haus grosszügig lichtdurchflutet ist. Ganz wichtig ist für den Heimleiter, dass die Belastung für die Bewohner wie auch für die Mitarbeiter während der rund zweijährigen Bauzeit möglichst klein gehalten werden kann.

In der Fragerunde sagte ein Erstfelder, dass ihm das Projekt sehr gut gefalle und er wollte noch wissen, wie die Parkplatzsituation nach der Renovation aussehen wird. Dazu erwiderte Engelbert Zurfluh: «Es ist tatsächlich so, dass die Besucherparkplätze östlich des Hauses dem Umbau zum Opfer fallen werden. Dafür werden knapp zehn Autoabstellplätze nördlich des Hauses nach dem Umbau den Gästen zur Verfügung stehen und die Mitarbeiter können ihre Fahrzeuge auf dem reservierten Parkplatz auf dem ‹Stegmätteli› abstellen.»

Sollte dieser Platz vom Besitzer für ein Bauvorhaben benötigt werden, so habe man südlich des Heims noch Land, auf dem Parkplätze erstellt werden können.

«Zukunftsweisendes Projekt auf die Beine gestellt»

«Aus meiner Sicht hat der Verwaltungsrat des ‹Spannorts› seine Hausaufgaben gemacht und ein gutes, zukunftsweisendes Projekt auf die Beine gestellt», erklärt Alois Furrer, der unmittelbar neben dem Betagtenheim wohnt und als Sachbearbeiter beim Bauamt Erstfeld tätig ist.

«Ich gratuliere den verantwortlichen Personen für dieses Projekt, denn dies ist sowohl für die Bewohner wie auch für mich und die ganze Gemeinde eine Freude», sagt Christine Exer. Sie war kurz nach der Eröffnung des Betagtenheims während acht Jahren in der Betriebskommission tätig.