SPATENSTICH: Ein Meilenstein in der Geschichte des Urnerbodens

Auf dem Urnerboden, der grössten Schweizer Kuhalp, entsteht eine neue Alpkäserei. Sie kostet rund 6,4 Millionen Franken.

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Verwaltungsratspräsident Anton Gisler (rechts) sprach beim gestrigen Spatenstich von einem Meilenstein. (Bild Bruno Arnold)

Verwaltungsratspräsident Anton Gisler (rechts) sprach beim gestrigen Spatenstich von einem Meilenstein. (Bild Bruno Arnold)

Die Mitglieder der Alpsennengenossenschaft Urnerboden haben Ende Oktober 2012 an einer ausserordentlichen GV dem Bau der Alpkäserei Urnerboden oppositionslos zugestimmt. Mit dem Realisierungsentscheid fand die im September 2006 gestartete Planungsphase ihren vorläufigen Abschluss. In den vergangenen vier Wochen wurden die ersten Vorarbeiten und die notwendigen Rodungen ausgeführt. Gestern erfolgte der offizielle Spatenstich für das 6,4 Millionen Franken teure Bauprojekt. Bereits im August soll der Rohbau fertiggestellt sein. Läuft alles nach Plan, werden die ersten Alpkäse im Juni 2014 aus dem Kessi gezogen und auf den Schweizer Nationalfeiertag 2014 hin reif sein.

«Ein einmaliges Projekt»

In die im März 2012 gegründete Alpkäserei Urnerboden AG sind insgesamt 52 Älpler eingebunden. Der Grossteil von ihnen stammt aus dem Schächental und aus den Gemeinden Altdorf, Schattdorf und Bürglen. «Mit der Alpkäserei Urnerboden entsteht ein einmaliges Projekt», freute sich Verwaltungsratspräsident Anton Gisler beim Spatenstich vom Montag, den er als «Meilenstein in der Geschichte» bezeichnete. Von der Dimension her mag nur gerade die Käserei auf der Schwägalp mit derjenigen auf dem Urnerboden einigermassen mitzuhalten. Im Vollbetrieb können auf dem Urnerboden pro Sommer mehr als 1 Million Kilogramm Alpmilch zu knapp 100 Tonnen Alpkäse verarbeitet werden.

Bruno Arnold

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