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Spirgner heissen Kredit von 465'000 Franken gut

An der Kirchgemeindeversammlung stimmten die Anwesenden der Sanierung des Pfrundhauses auf dem Urnerboden zu. Im kommenden Jahr muss ein neuer Seelsorger gesucht werden.
Markus Zwyssig
Das Pfrundhaus auf dem Urnerboden kann nun umfassend erneuert werden. (Bild: Elias Bricker, 20. März 2015)

Das Pfrundhaus auf dem Urnerboden kann nun umfassend erneuert werden. (Bild: Elias Bricker, 20. März 2015)

An der Kirchgemeindeversammlung am Donnerstagabend in Spiringen wurde ein Kreditantrag in der Höhe von 465'000 Franken zur Sanierung des Pfrundhauses auf dem Urnerboden gutgeheissen. Das Gebäude hat seit der Schliessung der Schule 2001 und dem Wegzug des letzten Kaplans 2003 nicht mehr seine ursprüngliche Funktion. Heute sind zwei Wohnungen und der Dorfladen darin untergebracht.

Geplant ist, die Sanierung in drei Etappen durchzuführen. Da auf dem Urnerboden im Winter keine idealen Baubedingungen herrschen, muss jeweils das Sommerhalbjahr sehr gut genutzt werden. In einer ersten Etappe im Sommer 2019 ist die Sanierung der gesamten Aussenhülle geplant. Es werden sämtliche Fenster ausgetauscht und angepasst, die Gebäudehülle sowie das Dach saniert. In einer zweiten Etappe im Sommer 2020 ist die dringend notwendige Sanierung der sanitären Anlagen sowie die Sanierung und Erneuerung der Wohnung im ersten Obergeschoss geplant. Durch Anpassungen ist es möglich, neu eine Studiowohnung dazu zu gewinnen. Als Abschluss wird im Sommer 2021 die zweite Wohnung im Obergeschoss saniert.

Klar gutgeheissen wurde an der Versammlung auch das Budget 2019, das einen Ertragsüberschuss von knapp 4000 Franken vorsieht.

Pfarrer verlässt die Gemeinde - Nachfolger gesucht

Im Herbst 2019 wird Pfarrer Jan Strancich aus Spiringen wegziehen. Er wird eine neue Herausforderung annehmen. Von einem Orden wurde er vor längerer Zeit angefragt, ob er sich vorstellen könnte, neue priesterliche Aufgaben zu übernehmen. «Zusammen mit der Liturgiegruppe wird der Kirchenrat sich intensiv mit einer Nachfolgeregelung auseinandersetzten», sagte Kirchenratspräsidentin Mirjam Regli auf Anfrage. «Wir werden in Zusammenarbeit mit dem Generalvikariat versuchen, für Spiringen eine gute Lösung für die Zukunft zu finden.»

Orgelrevision kostet rund 18'000 Franken

Orientiert wurde an der Kirchgemeindeversammlung, dass sich bei der Kirchenorgel der Pfarrkirche Spiringen eine grössere Revision aufdrängt. Die Kosten werden auf knapp 18'000 Franken budgetiert. Gemäss Auskunft von Mirjam Regli sucht man Spenden für die anstehenden Arbeiten. Für November 2019 ist zudem ein Orgelkonzert geplant. Der Erlös wird der Revision der 2019 hundert Jahre werdenden Orgel zu Gute kommen.


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