SPIRINGEN: Auch Ältere haben mit Taktik Chancen

An der Innerschweizer «Stäckämettlä»-Meisterschaft nahmen neben Routiniers auch Anfänger teil. Die Stimmung war so locker, dass man sogar mit der Jury schnupfte.

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Cedric Stadler aus Spiringen beim Wettkampf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Cedric Stadler aus Spiringen beim Wettkampf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

«Stäckämettlä», «Chneblä» oder «Pängglä» meint das Gleiche und wird vielerorts in der Schweiz gespielt - vor allem in Pfadi-, Jungwacht- oder Blauringlagern. Doch offizielle Wettkämpfe gibt es für dieses traditionelle Hirtenspiel nur vereinzelt. Die Innerschweizer «Stäckämettlä»-Meisterschaft in Spiringen war denn auch eine der ersten Meisterschaften überhaupt. Am Samstag fand sie bereits zum fünften Mal statt. Die rund 60 Teilnehmer im Alter von 13 bis 76 Jahren traten in einer Herren- und einer Damenkategorie an.

Mit 76 Jahren war Toni Scherrer der älteste Teilnehmer. «Mit ein bisschen Taktik haben wir sogar gegen die Jungen Chancen», sagte er. Für den Halbfinal reichte es ihm dennoch nicht - wenn auch nur knapp. «Aber hier steht der Spass im Vordergrund.» Und tatsächlich: Die Atmosphäre war derart locker, dass einige Teilnehmer sich sogar während des Spiels mit dem Schiedsrichter einen Schnupf gönnten.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».