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SPIRINGEN: Gebürtiger Urner «bedälät» am besten

Oswald Zurfluh aus Ibach, ein Exil-Urner mit Isenthaler Wurzeln, gewinnt bereits zum zweiten Mal das Schächätaler Priisbedälä. Die Darbietungen haben nicht nur die Richter, sondern auch das Publikum begeistert.
Franz Imholz
Oswald Zurfluh, Gewinner des 4. Schächätaler Priisbedälä, mit seiner Tanzpartnerin Claudia Scheuber. (Bild: Franz Imholz (Spiringen, 25. März 2017))

Oswald Zurfluh, Gewinner des 4. Schächätaler Priisbedälä, mit seiner Tanzpartnerin Claudia Scheuber. (Bild: Franz Imholz (Spiringen, 25. März 2017))

Franz Imholz

redaktion@urnerzeitung.ch

Am vergangenen Samstag fand in Spiringen das 4. Schächätaler Priis­bedälä statt. 4 Frauen und 32 Männer aus der Zentral- und der Ostschweiz haben zu einem Ländler und einem Schottisch «bedälät». Fünf Preisrichter benoteten die Vorträge nach Takt, Stärke, Art, Haltung, Kleidung, Übergänge und Gesamteindruck.

Dank des sehr disziplinierten Verhaltens der Wettkämpfer wickelte sich der Verlauf des «Bedälä» sehr speditiv ab. Die «Bedälär»-Vorträge wurden nicht nur von den Preisrichtern genau bewertet, sondern auch von einem zum grossen Teil fachkundigen Publikum akribisch verfolgt und gefeiert.

«Bedälä» sorgt für einen bezaubernden Sound

Um 20 Uhr startete die Aufwärmrunde auf der vergrösserten Bühne der Kreisschule zu den Melodien des Ländlertrios Nötzli-Laimbacher. Nachdem die Preisrichter zusammen mit der Musik den Ländler und den Schottisch ausgewählt hatten, führten Koni Häcki und Ernst Bissig die verlangten Teile vor. Moderator Ruedi Brand rief die Teilnehmer in Fünferblöcken auf, sich bereitzuhalten.

Basil Imlig aus Steinerberg, der als Käser auf der Sittlisalp tätig ist, schloss mit seinem «widertäktigen Bedälä» nach Schwyzer Art mit einem riesigen Applaus des Publikums den ersten Teil der Teilnehmenden ab. Die Schüpferimeitli aus Buochs, Anita und Silvia Bucher an der Handorgel, begleitet von Daniel Waser, begeisterten nicht nur mit ihren gehaltvollen Liedern, sondern zeichneten sich auch als Unterhalter und Witzeerzähler aus. Der zweite Durchgang des Priisbedälä konnte ebenfalls zügig abgewickelt werden, sodass noch vor 22.30 Uhr die Tanzpaare auf der Bühne zur attraktiven Tanzmusik des Ländlertrios Nötzli-Laimbacher ihre Runden drehen konnten. Es wurde «bedälät», was die Bühne aushielt. Dabei ergaben die vielen zum Takt der Musik «bedäländen» Tanzpaare einen unvergleichlich bezaubernden akustischen Sound ab. Bis Moderator Ruedi Brand nach Mitternacht schliesslich zur mit Spannung erwarteten Rangverkündigung schreiten konnte.

Knappe Entscheidung auf dem Podest

Oswald Zurfluh aus Ibach konnte das 4. Schächätaler Priisbedälä für sich entscheiden. Der beliebte Kontrabassspieler und Exil-Urner mit Isenthaler Wurzeln war bereits 2015 als Sieger in Spiringen hervorgegangen. Toni ­Imholz aus Spiringen, Sieger der ersten Austragung des Schächätaler Priisbedälä, belegte mit 0,07 Punkten Rückstand den zweiten Platz. Edi Betschart aus Altdorf, der Gewinner der zweiten Austragung, platzierte sich mit 0,2 Punkten Rückstand im dritten Rang. Walter Forrer aus Ganterschwil erreichte mit 0,75 Punkten Rückstand den vierten Rang. Ruedi Zgraggen aus Schattdorf gewann als Neunter einen weiteren von zwölf abgegebenen Kopfkränzen.

Zum ersten Mal vor die Kranzjungfern treten durften Gabenchef Sepp Brand aus Spiringen und Marlen Briker aus Flüelen. Als beste Frauen klassierte sich Marlene Roth aus Dreien im achten Rang und Neukranzerin Marlen Briker im elften Rang. Das erstrangierte Quartett erntete mit den Ehrendamen auf der Siegerrunde tosenden Applaus.

Als nächster Wettkampf kommt am Samstag, 28. Oktober, das 11. Toggeburger Priisbödelä zur Durchführung. Das 5. Schächätaler Priisbedälä findet am Samstag, 23. März 2019, statt.

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