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SPIRINGEN: Junge Talente begeistern mit selten gehörten Klängen

An der traditionellen VSV-«Stubetä» sorgte vor allem eine junge Formation aus Isenthal für einiges Aufsehen bei den Volksmusikfreunden.
Franz Imholz
Von links: Jessica Bissig, Levin Imholz und Elena Bissig begleiteten Alina Imholz am Hackbrett, einem Instrument, das im Urnerland nur selten zu hören ist. (Bild: Franz Imholz (Spiringen, 15. September 2017))

Von links: Jessica Bissig, Levin Imholz und Elena Bissig begleiteten Alina Imholz am Hackbrett, einem Instrument, das im Urnerland nur selten zu hören ist. (Bild: Franz Imholz (Spiringen, 15. September 2017))

Franz Imholz

redaktion@urnerzeitung.ch

Am vergangenen Freitag, 15. September, fand im Restaurant Alte Post in Spiringen die alljährlich durchgeführte VSV-Uri-«Stubetä» statt. 31 Musikantinnen und Musikanten wechselten sich in 15 verschiedenen Formationen ab. Eröffnet wurde der musikalische Reigen mit der Vorstandsmusik, in der Präsident Klaus Imholz, Peter Kempf, René Kempf und Roland Arnold mitwirkten. Die Vorstandsmitglieder stellten im Verlaufe des Abends die Musizierenden in abwechselnder Reihenfolge vor.

Isenthaler sind sehr gut vertreten

In diesem Jahr waren auffallend viele Jungmusikantinnen und Jungmusikanten, vor allem aus Isenthal, an der traditionellen «Stubetä» vertreten. Die Jungformation mit dem Namen Chlital- strässler – alle Mitglieder wohnen an der Kleintalstrasse in Isenthal – zogen die Aufmerksamkeit des Publikums ganz speziell auf sich. Die 11-jährige Alina Imholz spielte auf dem Hackbrett, die 13-jährige Elena Bissig und die 14-jährige Jessica Bissig, zwei Cousinen der Hackbrettspielerin, begleiteten ihre Formationskollegin an der Handorgel. Der 9-jährige Levin Imholz sorgte zudem mit dem Bass für ein gutes Fundament.

Alina Imholz erklärte, dass sie das Hackbrettspiel am Fernsehen gesehen habe und vom Klang so begeistert gewesen sei, dass sie dieses Instrument auch habe lernen wollen. «Der einmalige Klang und die Möglichkeit, moderne und traditionelle Melodien zu spielen, machen für mich die Faszination dieses Instruments aus», meinte Alina Imholz. Seit drei Jahren ist sie fleissig am Üben. Musikunterricht geniesst sie bei Albin Rohrer. Anfänglich musste sie nach Ennetbürgen fahren, seit diesem Jahr wird Hackbrettunterricht auch im Kanton Uri angeboten.

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