SPIRINGEN: Küssen kann das Gehör schädigen

Wattestäbchen, Musik und kreischende Kinder können das Trommelfell für immer verletzen. Eine Präventions­kampagne will Schüler nun darauf aufmerksam machen.

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Die Viertklässlerin Rahel Gisler macht einen Hörtest bei Brigitte Reichmuth. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Die Viertklässlerin Rahel Gisler macht einen Hörtest bei Brigitte Reichmuth. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

«Küsst euren Schatz nie ins Ohr», mahnt Brigitte Schwaller. «Dies kann unter Umständen einen Riss ins Trommelfell geben.» Schwaller tourt momentan mit einem VW-Bus für die Gehörschutz-kampagne Hear-it-school durch die ganze Schweiz und macht auch in Spiringen Halt.

Mit dem Modell eines Ohres zeigte sie den Schülern, dass der Gebrauch von Wattestäbchen gefährlich ist. Denn sie können das Trommelfell verletzen. Viel mehr Gefahr für die Ohren lauert aber in der Musik. So hören viele junge Menschen täglich Musik mit ihrem MP3-Player oder im Auto – die Lautstärke voll aufgedreht.

Brigitte Schwaller zeigte anhand einer Verkehrsampel, dass auch ganz alltägliche Dinge das Gehör schädigen können. In der Ampel war ein Messgerät eingebaut. Bei lauten Geräuschen schaltete sie auf rot, so zum Beispiel, als ein Mädchen die Ampel anschrie.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.