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Inder predigt ein Jahr in Spiringen

Nach seinem Doktorabschluss hat Sijoy Mathew die Stelle als Priester von Spiringen bis im Juni 2020 angenommen.
Franz Imholz
Father Sijoy Mathew freut sich darüber, ab diesem Monat vorübergehend die Pfarrei Spiringen betreuen zu dürfen. (Bild: Franz Imholz)

Father Sijoy Mathew freut sich darüber, ab diesem Monat vorübergehend die Pfarrei Spiringen betreuen zu dürfen. (Bild: Franz Imholz)

Am vergangenen Sonntag, 6. Oktober, wurde Sijoy Mathew, der seit dem 1. Oktober in Spiringen tätig ist, nach dem Gottesdienst beim Apéro im Suppenlokal offiziell begrüsst. Father Sijoy Mathew freut sich, die Bergpfarrei Spiringen bis im Juni 2020 betreuen zu dürfen. Danach wird er wieder nach Indien zurückkehren. Auch die Pfarrei Spiringen schätzt sich glücklich, Father Sijoy Mathew begrüssen zu dürfen.

Father Sijoy Mathew hat in den vergangenen 10 Jahren im deutschen Eichstätt studiert. Inzwischen hat er seine Dissertation abgegeben. Bis zur Veröffentlichung seiner Doktorarbeit und vor seiner Rückkehr nach Indien hatte er den Wunsch, in einer Schweizer Pfarrei Erfahrungen zu sammeln.

Schon zu Beginn trafen ihn viele Pfarreiaufgaben

Während der Semesterferien war Father Sijoy Mathew im bündnerischen Samnaun tätig und kennt somit die gebirgige Welt.

Nach einer ersten Kontaktnahme besuchte er erstmals im Juni 2020 die Pfarrei Spiringen. Die positiven Eindrücke veranlassten ihn, die Übergangslösung bis im Juni 2020 anzunehmen. Nach den ersten Tagen im Pfarrhaus Spiringen sagte Father Sijoy Mathew, dass es ihm im Schächental gefällt.

Kirchenratspräsidentin Mirjam Regli erklärte anlässlich des Pfarreiapéros, dass es Father Sijoy Mathew nicht gegönnt war, sich lange anzugewöhnen, denn die Aufgaben der Pfarrei trafen ihn mit voller Wucht (zwei Todesfälle). Mirjam Regli appellierte an das Pfarreivolk, ihm die Integration in Spiringen so einfach wie möglich zu machen. Ebenso allfällige Änderungen offen anzunehmen.

Father Sijoy Mathew bedankte sich bei Mirjam Regli für die aufgestellten Worte. Vom Bistum wurde ihm unter anderem auch die Pfarrei Spiringen empfohlen. Jetzt da er da ist, hofft er, dass er in Spiringen wohlwollend aufgenommen wird und dass er mit der Pfarrei viele schöne Momente erleben darf. Im Weiteren hofft er, dass er das Schweizerdeutsch und speziell die Schächentaler Mundart bald einigermassen verstehen wird.

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