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SPIRINGEN: SC Unterschächen gewinnt die Holzbodenstafette

Die neue Teamzusammensetzung des SC Unterschächen sorgte für einen spannenden Wettkampf. Die Vorentscheidung der Holzbodenstafette 2017 fiel schliesslich durch den jungen Andri Zgraggen auf der Bikestrecke.
Startläufer Dominik Estermann schickt Andri Zgraggen auf die Bikestrecke.Bild: Paul Gwerder (Spiringen, 1. Juli 2017)

Startläufer Dominik Estermann schickt Andri Zgraggen auf die Bikestrecke.Bild: Paul Gwerder (Spiringen, 1. Juli 2017)

Das bedeckte Wetter dürfte einigen am vergangenen Samstag recht gewesen sein: Die 26 Mannschaften, darunter vier reine Frauenteams, starteten bei 16 Grad zur Holzbodenstafette. Wer das Rennen machen würde, darüber waren sich die Zuschauer uneinig. Sollte es der SC Wassen mit Schlussläufer Manfred Jauch sein? Oder der SC Unterschächen, der von 2013 bis 2015 in Serie gewann? Für zusätzliche Spannung sorgte die veränderte Zusammensetzung der Schächentaler: Robi Bricker, stärkster Talläufer der vergangenen Jahre, machte dem jungen Livio Bissig Platz. Und als Biker startete neu Andri Zgraggen (19).

Doch beim ersten Übergabeposten liessen die Favoriten vorerst auf sich warten. Nach 2,5 Kilometern und 264 Höhenmetern war es Remo Betschart vom KTV Illgau, der als Erster beim Schulhaus Spiringen einlief. Zweiter war Walter Risi (SC Haldi) mit einem Rückstand von bereits 40 Sekunden. Als Drittschnellster übergab Dominik Estermann (SC Unterschächen) mit einem Rückstand von 41 Sekunden den Bändel an Andri Zgraggen.

«Konstanter Rhythmus vom ersten Meter an»

Auf der 3067 Meter langen Bikestrecke zum Balderig musste ein Höhenunterschied von 328 Metern überwunden werden. Zgraggen gelang es, den Biker vom SC Haldi klar zu distanzieren – er konnte praktisch zeitgleich mit den Illgauern seinen Teamkollegen Livio Bissig auf die Talstrecke schicken. «Ich konnte vom ersten Meter an konstant meinen Rhythmus fahren und war froh, dass ich einiges an Zeit gutmachen konnte», so Zgraggen nach dem Rennen. «Für mich war das Wetter angenehm, nicht zu heiss, und die Strecke war zwar relativ steil, aber dafür trocken.» Die schnellste Zeit auf den Berg fuhr das Jungtalent Fabio Püntener, der 29 Sekunden weniger als Zgraggen benötigte.

Nun war es an Livio Bissig, den SC Unterschächen auf Position zu halten. Und das tat er mit Bravour: Auf der 3 Kilometer langen Strecke vom Balderig nach Witerschwanden war er sogar 10 Sekunden schneller als Altmeister Briker im vergangenen Jahr. Konkurrenz machte ihm Raphael Imholz vom zweiten Team des SC Unterschächen, der Bissig um 15 Sekunden schlug. Drittschnellster Talläufer war der Altdorfer Zahnarzt Roger Walker vom SC Wassen, der Manfred Jauch auf die Schlussstrecke schicken konnte.

Beim Übergabeposten in Witerschwanden hatte der SC Unterschächen 1 einen Vorsprung von rund einer Minute auf den Läufer aus Illgau und mehr als 2 Minuten auf den SC Wassen. Der junge Marco Briker schaffte es, auf dem ruppigen Schlussteil mit 235 Metern Höhendifferenz seinen Vorsprung zu verwalten, und lief einem ungefährdeten Sieg entgegen. Der SC Unterschächen siegte mit der Topzeit von 42:58 Minuten vor dem KTV Illgau (43:37) und dem SC Was-sen (44:17). «Als ich losrannte, sah ich weit entfernt meinen ersten Verfolger und hoffte, dass dies nicht der SC Wassen ist, denn gegen Manfred Jauch wäre es vermutlich noch eng geworden», sagte Briker im Anschluss an das Rennen. Denn Jauch lieferte mit einer Zeit von 11 Minuten den schnellsten Schlusslauf, 38 Sekunden vor Bruno Arnold (SC Spiringen). Eine hervorragende Leistung auf Rang 5 zeigten die 14- und 15- jährigen Buben des Teams Ändlich Feriä. Bei den Frauen war das Team Remo’s Supergirl unschlagbar. Es sicherte sich drei Strecken­abschnittsgewinne und erreichte die Schlusszeit 52:16 Minuten.

Paul Gwerder

redaktion@urnerzeitung.ch

Aus der Rangliste: Herren: 1. SC Unterschächen 1 (Dominik Estermann, Andri Zgraggen, Livio Bissig, Marco Briker), 42:58; 2. KTV Illgau 1 (Remo Betschart, Heinz Betschart, Guido Bürgler, Armin Bürgler), 43:37; 3. SC Wassen, 44:17; 4. SC Spiringen 1, 47:18; 5. Ändlich Feriä. Damen: 1. Remo’s Supergirl (Patricia Gut, Margrith Abächerli, Esther Herger, Bernadette Betschart), 52:16; 2. Rätschhäxä (Meli Schafer, Ursi Muheim, Margrith Kempf, Monika Herger), 56:27; 3. Geisbalmkickers, 57:59.

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