Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SPIRINGEN: Schützen feiern Erfolge, erleben aber auch traurige Momente

Im vergangenen Vereinsjahr verlor die SG Spiringen gleich vier treue Vereinsmitglieder. Der Vorstand bleibt unverändert beisammen, und Lisbeth Gisler ist weiterhin Schützenwirtin.
Georg Epp
Der Vorstand (hinten von links): Markus Arnold, Präsident Dani Baumann, Karl Arnold und Pirmin Herger. Vorne von links: Dominik Arnold, Edith Arnold und Thomas Arnold. (Bild: Georg Epp (Spiringen, 13. Januar 2018))

Der Vorstand (hinten von links): Markus Arnold, Präsident Dani Baumann, Karl Arnold und Pirmin Herger. Vorne von links: Dominik Arnold, Edith Arnold und Thomas Arnold. (Bild: Georg Epp (Spiringen, 13. Januar 2018))

Schützenpräsident Dani Baumann freute sich am vergangenen Samstag, eine 40-köpfige Schützenfamilie im Suppenlokal des Primarschulhauses zur 93. Jah­resversammlung zu begrüssen. Zu Beginn gedachte die Schützenfamilie ihrer verstorbenen Mitglieder. Es sind dies Anton Gisler (grosser Gönner und Sponsor, 1933), Olga Jauch (Wirtin Restaurant Alte Post, 1954), Schützenwirt Josef Gisler (1955) und Josef Gisler-Zgraggen (Santäteneler Sepp vom Restaurant St. Anton, 1935). Mit gelungenen Bildern wurden die Jahresberichte und Ehrun­gen verstärkt. Das Gabenschiessen, das die SG Spiringen alle zehn Jahre für die Bevölkerung von Spiringen und Urnerboden organisiert, war einmal mehr ein riesiger Erfolg.

Der schmerzliche Unfalltod von OK-Mitglied und Festwirt Sepp Gisler hat die Verantwort­lichen noch näher zusammen­geschweisst. René Müller und die Ratzi-Skiliftler übernahmen die Festwirtschaft. Die Halle war bis auf den letzten Platz besetzt, als der OK-Präsident die grosse Schützenfamilie zum Absenden begrüsste. Die hohen Erwartungen wurden sogar übertroffen: 285 Erwachsene und 49 Kinder absolvierten das Gabenschiessen. Der Sieg ging an Altmeister Kari Bissig mit 100 Punkten. Ein grosser Dank ging an OK-Präsident Walter Gisler, aber auch an Gabenchef Josef Arnold, beide mussten sich entschuldigen.

Spiringen verteidigt den Sieg im Final

Im kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal verteidigte Spiringen 1 den Titel mit Theo Imhof, Urs Vetter, Klaus Herger, Pirmin ­Herger und Heidi Bissig in der Kategorie E erfolgreich. Gute Ergebnisse lieferten die Spirgner Schützen auch am Zuger Kantonalschützenfest. Die Sektion landete auf dem guten 8. Schlussrang von 287 rangierten Sektionen, und Urs Vetter sicherte sich sogar den Sieg im Ehrengabenstich der Kategorie D. Präsident Dani Baumann vervollständigte seine Medaillensammlung an grossen kantonalen Meisterschaften mit dem Standardgewehr, sein Durchschnitt aller 26 Zweistellungsmeisterschaften beträgt sehr hohe 562 Punkte. 115 Spirgner Schützinnen und Schützen absolvierten das Feldschiessen, Ivan Gisler war mit 67 Punkten bester Urner Jungschütze. Mit Dank und Applaus nahm die Schützenfamilie zur Kenntnis, dass sich Präsident Dani Baumann, Kassier Pirmin Herger, Standchef Dominik Arnold und der 2. Rechnungsrevisor Josef Arnold für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren wieder zur Verfügung stellten. Nicht im Wahlturnus standen Schützenmeister Markus Arnold, Sekretärin Edith Arnold, Jungschützenleiter Thomas Arnold und An­lagewart Karl Arnold. Grossen Applaus erntete die Mitteilung, dass Lisbeth Gisler mit Tochter Petra und Schwiegersohn René Müller das Schützenrestaurant weiterführen.

Zur zweiten und zur dritten Feldmeisterschaftsmedaille gratulierte man Paul Gisler in Abwesenheit. Mit einer Flasche Wein ehrte man die Teilnehmer der Schweizer Meisterschaft, Dani Baumann, Pirmin Herger und Urs Vetter. Geehrt wurden auch die vier Jungschützen Ivan Gisler, Nicolas Imhof, Kilian Imholz und Fabio Schuler für die Teilnahme am schweizerischen Gruppenmeisterschaftsfinal.

Die Schützengesellschaft Spiringen hat ihren Kugelfang im vergangenen Jahr fristgerecht saniert und freut sich zusammen mit der SG Amsteg-Erstfeld und der SG Unterschächen über die Stand­eröffnungsschiessen von 15./16. sowie 22./23. Juni 2018. Dies bildet gleichzeitig auch den Höhepunkt der Spirgner Schiesssaison 2018.

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.