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Urner Spital und Heime stehen vor einer Herkulesaufgabe

Landrat Simon Stadler (CVP, Altdorf) möchte wissen, wie Uri die Umstellung auf elektronische Patientendossiers angehen will.
Auch das Kantonsspital Uri muss umstellen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 4. Januar 2017))

Auch das Kantonsspital Uri muss umstellen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 4. Januar 2017))

Das Kantonsspital Uri und die Pflegeheime sind verpflichtet, bis 2020 respektive 2022 auf elektronische Patientendossiers (EPD) umzustellen. Für andere Akteure im Gesundheitswesen wie Hausärzte, Apotheker oder Spitex-Organisationen ist dies fakultativ. In Gemeinschaften können sich Spitäler und Heime, aber auch Hausärzte, Apotheker und die Spitex zusammenschliessen.

Der Bund leistet eine Anschubfinanzierung von landesweit 30 Millionen Franken. Diese wird aber nur gewährt, wenn die Kantone und Dritte sich mindestens in gleicher Höhe beteiligen.

Stadler erkundigt sich nach Situation in Uri

«Der Kanton, das Kantonsspital und die Pflegeheime stehen vor einer Herkulesarbeit», sagte der Altdorfer CVP-Landrat Simon Stadler am Mittwoch, 5. September, bei der Begründung einer entsprechenden Interpellation. «Deshalb interessiert eine breite Öffentlichkeit, wie der Kanton die Umsetzung angeht.»

Stadler stellt der Regierung folgende Fragen:

  • Wo steht man im Kanton Uri bei der Umsetzung des Bundesgesetzes über das EPD und ist sichergestellt, dass die Umsetzung termingerecht erfolgt?
  • Braucht es für die Umsetzung zusätzliche rechtliche Grundlagen auf Kantonsebene?
  • Welche Leistungserbringer in Uri müssen das EPD zwingend umsetzen und wer ist federführend bei der Umsetzung des EPD beim Kantonsspital?
  • Hat der Kanton eine Erhebung durchgeführt, ob Hausärzte, Apotheker oder die Spitex das EPD auf freiwilliger Basis einführen?
  • Müssten die Hausärzte alle Kosten selber tragen, wenn sie das EPD einführen oder wäre allenfalls eine finanzielle Unterstützung gerechtfertigt?
  • Fallen Kosten für die Patientinnen und Patienten an?
  • Hat der Kanton ein Gesuch für einen Beitrag aus der Anschubfinanzierung des Bundes gestellt?
  • Welchen Beitrag erwartet man?
  • Mit welchen Investitions- und Betriebskosten rechnet der Kanton?
  • Sind diese Beträge in der Finanzplanung des Kantons und des Spitals vorgesehen?

(bar)

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