SPITALBAU: Finanzdirektion stützt das Sparpaket

Die Regierung musste happige Vorwürfe bei der Spitalplanung einstecken. Doch die Vorgehensweise lässt sich mit neuen Ausgangslagen erklären.

Florian Arnold
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Beim Kantonsspital Uri sollen ab 2018 die Bagger auffahren. (Bild Urs Hanhart)

Beim Kantonsspital Uri sollen ab 2018 die Bagger auffahren. (Bild Urs Hanhart)

Seit Frühling ist klar: Das Urner Kantonsspital kann den nötigen Um- und Neubau über 33 Jahre selber amortisieren. Seither ist aber das zuvor geschnürte Sparpaket in der Kritik der Urner Landräte. Die Regierung hatte sich auf einen damals aktuellen Businessplan des Kantonsspitals gestützt. Aus diesem ging hervor, dass dem Kanton jährlich eine Nutzungsgebühr von 2,5 Millionen Franken hätte entrichtet werden können. Nach heute aktuellem Businessplan ist aber mit einer Gebühr von 4,6 Millionen zu rechnen.

Trotz besserer Ausgangslage hält die Finanzdirektion am Sparpaket fest. Denn schliesslich müsse der Kanton die Investitionen von 100 Millionen erst beschaffen, so die Finanzdirektion. Ausserdem gäbe es noch andere Grossprojekte zu finanzieren. Immerhin kann aber auf eine Sondersteuer für den Um- und Neubau des Kantonsspitals verzichtet werden.