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SPORT: In Uri sollen sich Gemeinden um genügend Fussballplätze kümmern

Im Kanton Uri sollen die Clubs und die Gemeinden dafür sorgen, dass genügend Fussballplätze vorhanden sind. Der Regierungsrat will nichts davon wissen, dass er sich um das Problem kümmern soll. Finanziell unterstützen will die Regierung Projekte dennoch.
Die Urner Regierung. will sich nicht um die Probleme betreffend Fussballplätzen im Kanton Uri kümmern. (Archivbild Neue UZ)

Die Urner Regierung. will sich nicht um die Probleme betreffend Fussballplätzen im Kanton Uri kümmern. (Archivbild Neue UZ)

Um das Problem fehlender Fussballplätze in Uri zu lösen, verlangt Landrat Toni Gamma (FDP) in einer Motion von der Regierung eine Kreditvorlage für Beiträge des Kantons zur Umrüstung von Naturrasen- auf Kunstrasenfelder. Der Regierungsrat lehnt den Vorstoss jedoch aus ordnungs- und finanzpolitischen Gründen ab, wie er in der am Dienstag veröffentlichten Antwort schreibt.

Die Bereitstellung von genügend Sport- und Freizeitanlagen sei grundsätzlich Aufgabe der Gemeinden und Vereine, hält die Regierung fest. Würde der Kanton beim Fussball eine Ausnahme machen, müsse der Kanton andere Sportarten auch gesondert behandeln, zusätzlich finanziell unterstützen und den Lead für Probelösungen übernehmen.

In Uri kann der Kanton Sportplatzprojekte auf Gesuch hin finanziell unterstützen. Möglich macht dies der Sport-Fonds. Ein zusätzliches finanzielles Engagement des Kantons würde darauf hinauslaufen, dass der Kanton Infrastrukturen der Gemeinden finanzieren würde, heisst es in der Antwort der Regierung. Damit würde aber der innerkantonale Finanzausgleich durchbrochen.

Die Regierung ist - wie sie bereits früher bekannt gegeben hatte - jedoch bereit, eine Mitfinanzierung bei der Umrüstung von Fussballplätzen auf Kunstrasen zu prüfen. Sie sieht für drei Projekte im Finanzplan ab 2017 bis 2019 einen Betrag von insgesamt 1,5 Millionen Franken vor.

Hintergrund der Motion ist ein Vorstoss für eine Rechtsgrundlage zur Finanzierung von regionalen Sport- und Freizeitanlagen. Diesen hatte der Landrat im Januar überwiesen. Toni Gamma befürchtet, dass aufgrund dieser Ausgangslage in absehbarer Zukunft keine Lösung für das Problem fehlender Fussballplätze angegangen wird. (sda)

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