SPORTAREAL: Mehr Platz für Erstfelder Fussballer

Die Gemeinde erhält einen Teil des Areals Pfaffenmatt für ein neues Fussballfeld. Ob weiters Land hinzukommt, ist noch offen.

Anian Heierli
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Die Gemeinde will das Areal Pfaffenmatt für neue Sportanlagen nutzen können. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Gemeinde will das Areal Pfaffenmatt für neue Sportanlagen nutzen können. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Gemeinde Erstfeld will neue Sportanlagen bauen. Auf der Pfaffenmatt, dem heutigen Spiel- und Trainingsareal des ESC Erstfeld, hätten zwei zusätzliche neue Fussballfelder, ein Beachsoccerfeld und eventuell ein Mehrzweckgebäude und eine Schwinghalle entstehen sollen. Jetzt hat der Kanton der Gemeinde den Platz für ein neues Fussballfeld zugesprochen. Das restliche Land ist landwirtschaftliche Fruchtfolgefläche und darf nicht benützt werden. Zurzeit ist das Areal Pfaffenmatt im Besitz der SBB und der Neat-Bauherrin Alptransit Gotthard AG.

Weitere Gespräche stehen an

«Noch ist nichts definitiv entschieden», sagt der Erstfelder Gemeindepräsident Werner Zgraggen auf Anfrage. «Wir werden weitere Gespräche führen, um zu sehen, ob noch weiteres Land als Sportzone in Frage kommt.» Möglicherweise könne Alptransit andere Gebiete der heutigen Neat-Baustelle renaturieren und somit Fruchtfolgeflächen schaffen.

Ursprünglich bezifferte die Gemeinde Erstfeld die Kosten fürs Projekt Pfaffenmatt auf 6 Millionen Franken. Falls nur ein neuer Fussballplatz machbar ist, sinken die Kosten. «Für das Mehrzweckgebäude oder die Schwinghalle müssten andere Standorte wie auf dem Areal Krump oder beim Jagdmatt-Schulhaus gefunden werden», so Zgraggen. «Wir gehen davon aus, dass wir gegen Ende Jahr die Landkaufverhandlungen mit den SBB und der Alptransit Gotthard AG aufnehmen.»