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SPORTFÖRDERUNG: Uri ist laut Regierung bei Sportlerförderung nicht im Hintertreffen

In Uri bringen junge Talente Leistungssport und Ausbildung gut unter einen Hut. Dieser Meinung ist der Regierungsrat. Er tritt kritischen Stimmen aus dem Parlament entgegen, welche die Sportförderung im Bergkanton aus Mangel an Spitzenresultaten im Hintertreffen sehen.
Der Kanton Uri sieht keinen Bedarf für mehr schul-sportliche Förderung. Im Bild: RHC Uri Spieler. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Der Kanton Uri sieht keinen Bedarf für mehr schul-sportliche Förderung. Im Bild: RHC Uri Spieler. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Der Regierungsrat lehnt die Führung einer eigenen Sportklasse im Kanton Uri ab. Dies schreibt er in einer am Donnerstag publizierten Antwort auf eine Interpellation aus dem Landrat. Aufgrund der wenigen Schüler innerhalb Uris mache dies keinen Sinn.

Die Führung einer eigenen Sportklasse würde für den Kanton zu erheblichen Mehrkosten führen, schreibt die Regierung. Eine eigene Klasse auf der Oberstufe koste in Uri im Schnitt 300'000 Franken. Für die Sportler an ausserkantonalen Schulen zahlte Uri 2015 gesamthaft nur 117'100 Franken.

Zudem sei das das Schulangebot für Sportler ausserhalb Uris gross. Dabei bekundeten die Schulen teilweise Mühe, genügend Schülerinnen und Schüler zu rekrutieren, hält der Regierungsrat fest.

Viele Schweizer Meisterinnen und Meister

Die Landräte Alois Arnold (SVP) und Erich Arnold (CVP) sorgen sich in ihrer Interpellation um die Vereinbarkeit von Ausbildung und Leistungssport im Bergkanton. Spitzenleistungen von Urner Sportlern in olympischen Disziplinen gehörten zur Vergangenheit. Sie kritisieren, dass möglicherweise in den umliegenden Kantonen die Sportförderung einen grösseren Stellenwert habe.

Der Regierungsrat entgegnet in seiner Antwort, der Eindruck sei falsch. Gemessen an der Bevölkerungszahl bringe Uri Jahr für Jahr rund dreissig Schweizer Meisterinnen und Schweizer Meister in Sportarten wie Ringen, Orientierungslauf, Nationalturnen, Biken und Triathlon hervor. Dazu müssten die Grundlagen bereits im Nachwuchsalter gelegt werden. Demnach könne nicht von ungenügender Nachwuchsförderung gesprochen werden.

Die Regierung verweist in ihrer Antwort auf Fördermassnahmen bei der Berufsbildung, der Mittelschule und der individuellen Beratung durch kantonale Stellen. Zudem seien die Urner Lehrbetriebe gegenüber Talenten sportfreundlich eingestellt.

Derzeit besuchen 17 junge Urner Sporttalente auf verschiedenen Schulstufen ausserkantonale Schulen. Darunter sind Skifahrer, Fussballer, aber Sportler in den Disziplinen Biathlon, Orientierungslauf oder Rollhockey. (sda)

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