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Sportzentrum Ursern: Regierung will Bericht erstellen

Besteht der Bedarf für ein Sportzentrum im Urserntal? Diese und weitere Frage will die Regierung in einem Bericht beantworten, den die CVP-Landräte Daniel Furrer und Andreas Bilger in einem Postulat gefordert hatten.
Carmen Epp
Auch Biathlon-Infrastrukturen könnten ein Bestandteil des geplanten Sportzentrums Ursern sein. (Bild: Urs Hanhart: 7. April 2016)

Auch Biathlon-Infrastrukturen könnten ein Bestandteil des geplanten Sportzentrums Ursern sein. (Bild: Urs Hanhart: 7. April 2016)

Die Verantwortung für den Betrieb des Armeesport-Stützpunkts in Andermatt (ASSA) ist am 1. Januar 2018 von der Armee ans Bundesamt für Sport (BASPO) übergegangen. Diese Regelung gilt bis 2021, danach muss eine neue Trägerschaft für den Weiterbestand des ASSA sorgen.

Die Regierung hat Mitte April mitgeteilt, dass an einer solchen Lösung gearbeitet werde. Deren Ziel sei es, dass ab 2022 eine neue Trägerschaft eigenständig und selbsttragend den bisherigen Betrieb des ASSA führen und nachhaltig auf dem Markt behaupten könne. Für das betreffende Projekt stehen Mittel in Höhe von insgesamt 100000 Franken zur Verfügung.

Das hat die beiden CVP-Landräte Daniel Furrer (Erstfeld) und Andreas Bilger (Seedorf) im Mai dazu bewegt, ein Postulat zum Projekt Sportzentrum Ursern einzureichen. Der Betrag reiche zwar aus, um eine neue Trägerschaft zu bilden und die geordnete Überführung zu garantieren. Allfällige Investitionen in die Infrastruktur seien aber mit den bisher verfügbaren Mitteln nicht möglich, so die beiden Landräte. Offen sei zudem, wie sich der Kanton künftig am Betrieb eines Sportzentrums Ursern beteiligen werde.

Die Postulanten fordern deshalb den Regierungsrat auf, in einem Bericht die infrastrukturellen Aspekte eines künftigen Sportzentrums Ursern darzulegen und dabei darüber Auskunft zu geben, ob das derzeitige infrastrukturelle Angebot nachfragegerecht ist beziehungsweise, ob und wo allenfalls Lücken bestehen; ob ein ausgewiesener Bedarf besteht, sodass der Kanton für erforderliche Investitionen in die Infrastruktur und den künftigen Betrieb des Sportzentrums Ursern finanzielle Mittel bereitstellen soll; und ob für eine wirksame Förderung des Sportzentrums Ursern die bestehenden Gesetzesgrundlagen ausreichen oder eine Gesetzesgrundlage zu schaffen ist.

Für das Projekt ist breite Unterstützung zugesichert

In seiner Antwort auf das Postulat hält die Regierung fest, dass das ASSA bereits mehrfach Thema im Landrat war. Bereits im Rahmen der Beantwortung der Kleinen Anfrage von Claudia Gisler (CVP, Bürglen) zu «Zukunft des Armeestützpunkts in Andermatt/Realp» vom Mai 2017 sowie im Bericht zur Entwicklung der Sportregion Andermatt-Urserntal nach einem Postulat von Ruedi Cathry (FDP, Schattdorf) vom Mai 2018 habe sich der Regierungrat dafür ausgesprochen, für das ASSA eine Nachfolgelösung zu etablieren und damit dessen Betrieb zu sichern.

In Einklang damit habe die Bildungs- und Kulturdirektion das Projekt «Sportzentrum Ursern» lanciert. Dessen Ziel sei es, eine neue Trägerschaft zu bilden, die ab 2022 eigenständig und selbsttragend den bisherigen Betrieb des ASSA weiterführen kann. Der Regierungsrat unterstütze das Projekt mit Mitteln aus der Neuen Regionalpolitik. Und auch die Gemeinden Andermatt, Hospental und Realp sowie die Korporation Ursern und die Andermatt Urserntal Tourismus GmbH hätten ihrerseits entsprechende Beiträge zugesichert. Anfang Juni 2018 habe nun die erste Sitzung des Steuerorgans stattgefunden. Bis 2019 sollen im Rahmen des Projekts und in Begleitung durch die Hochschule Luzern alle offenen Fragen – auch die infrastrukturellen Aspekte samt Finanzierung – geklärt sein.

Man sei bereit, auch die Fragen der Postulanten aufzunehmen und einen entsprechenden Bericht zu erarbeiten. Der Regierungsrat empfiehlt dem Landrat deshalb, das Postulat an der Sitzung vom 5. September zu überweisen.

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