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«Sprungbrett» Altdorf wird belohnt

Neben drei anderen Preisträgern erhielt das «Sprungbrett» Altdorf von der Albert Koechlin Stiftung einen Anerkennungspreis in der Höhe von 40’000 Franken. Insgesamt wurden 160’000 Franken nach Luzern, Stans und Altdorf vergeben.
Paul Gwerder
Von links: Peter Kasper, Stiftungsratspräsident der AKS, Edgar Walker und Dave Knecht vom «Sprungbrett» Uri und Marianne Schnarwiler, Geschäftsführerin der AKS-Betriebs GmbH. (Bild: Paul Gwerder, Luzern, 10. Januar 2019)

Von links: Peter Kasper, Stiftungsratspräsident der AKS, Edgar Walker und Dave Knecht vom «Sprungbrett» Uri und Marianne Schnarwiler, Geschäftsführerin der AKS-Betriebs GmbH. (Bild: Paul Gwerder, Luzern, 10. Januar 2019)


Gestern fand im Hotel Schweizerhof in Luzern die 20. Verleihung der Anerkennungspreise der Albert Koechlin Stiftung (AKS) statt. «Heute dürfen wir miteinander feiern, denn zusammen mit den heutigen Preisen haben wir in den letzten 20 Jahren insgesamt rund 3,5 Millionen Franken an 85 Preisträger ausbezahlt», sagte Peter Kasper, Stiftungsratspräsident der AKS einleitend. Ziel der Stiftung sei es, die grosse Arbeit und den unermüdlichen Einsatz von wenig bekannten Organisationen und der dort tätigen Menschen anzuerkennen und auszuzeichnen. Mit dem Anerkennungspreis werden originelle, ungewöhnliche oder oft unbekannte Leistungen ausgezeichnet, die von Personen und Institutionen erbracht werden. Moderiert wurde die Feier schon zum 15. Mal von der bekannten Fernsehfrau und gebürtigen Urnerin Sabine Dahinden Carrel. Für die musikalische Umrahmung der Feier war das «Trio di Gioia» besorgt.

Unterstützen und fördern

«Denke ich an Sprungbrett, kommt mir spontan jenes im Schwimmbad in den Sinn», sagte Sabine Dahinden zu Edgar Walker, dem Präsidenten des «Sprungbretts». «Von dort braucht es Mut, ins Wasser zu springen.» Und ähnlich verhalte es sich mit dem im Jahr 2007 gegründeten Sprungbrett. «Die fantastischen Mitarbeitenden geben den Stellensuchenden wieder Mut, indem sie diese unterstützen, fördern, coachen und weiterbilden», sagte die Moderatorin.

Häufig sehr emotionale Momente

Trägerschaft des «Sprungbretts» ist ein selbstständiger privatrechtlicher Verein, der geeignete Grundlagen und Strukturen für arbeitslose Menschen im Kanton Uri schafft. «Meistens kommen die arbeitslosen Menschen nach drei bis vier Monaten zu uns», sagte Walker. «Und da gibt es häufig sehr emotionale Momente, denn mit dem Verlust des Arbeitsplatzes haben diese Leute ihre Tagesstruktur verloren.»

Das «Sprungbrett»-Team beschäftigt die vom RAV oder vereinzelt auch von den Sozialdiensten zugewiesenen Personen mit einer sinnvollen Arbeit. Mit den Teilnehmern wird eine Vielfalt von handwerklichen, gestalterischen und werterhaltenden Tätigkeiten ausgeübt, sodass sie wieder einen strukturierten Tagesablauf haben.

Eine riesige Wertschätzung

«Ich bin froh, dass auch dank unserer Mithilfe über die Hälfte der Teilnehmer einen Job im ersten Arbeitsmarkt findet», betonte Walker. «Für die übrigen Menschen suchen wir andere Lösungen, zum Beispiel mit der IV.» Er habe tatsächlich nie mit diesem Preis gerechnet, so Walker. Die Auszeichnung bestätige, dass die «Sprungbrett»-Arbeit von der Öffentlichkeit wahrgenommen werde. «Wir werden das Geld garantiert sinnvoll für langfristige Projekte einsetzen», betonte er. Auch Geschäftsführer Dave Knecht stand die Freude ins Gesicht geschrieben: «Dieser Preis ist eine riesige Wertschätzung für meine Mitarbeitenden, die sich tagtäglich mit Herzblut für die Teilnehmer im Beschäftigungsprogramm einsetzen.

Neben dem «Sprungbrett» zeichnete die AKS auch noch die Freunde der Kleinseilbahnen, Stans (60’000 Franken), den Chor der Nationen, Luzern (30’000 Franken), und Alano Zentralschweiz (30’000 Franken) aus.

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