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Sqwiss macht Urner Geschichte lebendig

Am 30. August erhält Uri eine neue Kultur-App, welche die Urner Geschichte auf spielerische Art zum Leben erweckt. Bald sind die letzten Filmaufnahmen im Kasten.
Für die neue Kulturapp wurde in Seelisberg die Szene vom Hirtenjungen gefilmt. Von links: Simon Baumann, Produktionsassistent, Hirtenjunge Adrian Ziegler und Produktionsleiter Martin Weiss. (Bild: Christoph Näpflin)

Für die neue Kulturapp wurde in Seelisberg die Szene vom Hirtenjungen gefilmt. Von links: Simon Baumann, Produktionsassistent, Hirtenjunge Adrian Ziegler und Produktionsleiter Martin Weiss. (Bild: Christoph Näpflin)

Merkwürdige Dinge ereigneten sich in den vergangenen Tagen in Seelisberg. Ein Hirtenjunge in Begleitung von Ziegen machte im Tannwald eine unglaubliche Entdeckung. Umringt wurde er von Kameraleuten, welche die Szene ins rechte Licht rückten. Immer und immer wieder musste der junge Ziegenhirt durch den Wald laufen, plötzlich stehen bleiben und erstaunt schauen. Mit den Geissen im Schlepptau keine einfache Sache.

Die Aufnahmen entstanden im Rahmen der Filmbeiträge für die neue Kultur-App «Sqwiss». «Wir erwecken die märchenhafte Legende zum Leben, die von einem Hirtenjungen erzählt, der im Wald das Gnadenbild der Wallfahrtskapelle findet. So machen wir einen Brückenschlag zurück ins 16. Jahrhundert», erklärte Martin Weiss, Produktionsleiter und Erfinder von «Sqwiss» die Szene. Adrian Ziegler spielt in diesem Kurzfilm den Hirtenjungen. «Am Anfang wusste ich nicht so recht, was mich erwarten wird. Obwohl ich dann viele Male alles wiederholen musste, hat es doch viel Spass gemacht mit dem Filmteam zu arbeiten», freute sich der junge Seelisberger über seine erste Schauspieler-Erfahrung.

Wer die neue Kultur-App Ende August 2018 gratis herunterlädt, kann sich auf die Suche nach über 500 Rätsellöchern im Kanton Uri machen. 100 gibt es allein entlang der Via Urschweiz, die ab Juli das Urner- und das Nidwaldnerland verbinden wird.

App wird am 30. August offiziell freigegeben

Eines dieser virtuellen Löcher befindet sich bei der Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg. Der App-Benützer kann dort ein Murmeltier aus dem Bau locken, den Film über die Legende vom Fund der Marienstatue vor Ort anschauen und Fragen beantworten, die ihm Punkte auf sein Konto bringen. «Die App arbeitet mit ‹augmented reality›», erklärt Martin Weiss. «Die Löcher und die Murmeltiere sind virtuell, agieren jedoch auf dem Handy, als seien sie real. Das macht nicht zuletzt auch lustige Fotos möglich, bei denen die Spieler die reale und die virtuelle Welt kombinieren können.» Die Applikation wird am 30. August am Abend in Altdorf vorgestellt und offiziell freigegeben.

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