STAATSBESUCH: Bund lüftet Geheimnis um Medwedew-Besuch

Der Bund bestätigte das Reiseprogramm für die Innerschweiz. Doch die Urner Polizei wartet noch immer auf klare Anweisungen des Bundes.

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Das Suworow-Denkmal in Andermatt wird eine Station des Staatsbesuches sein. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Das Suworow-Denkmal in Andermatt wird eine Station des Staatsbesuches sein. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Das Programm des Staatsbesuches von Russlands Präsident Dmitri Medwedew enthält zwar nach wie vor keine Zeitangaben, doch das Aussendepartement bestätigte nun, dass der hohe Gast am Dienstag nach Andermatt und Schwyz reisen wird.

Er wird die Region unter anderem per Schiff erkunden und in Andermatt an den Feierlichkeiten zur Erinnerung an den russischen General Suworow teilnehmen. Indes: Die Urner Kantonspolizei war bis am Sonntagabend nach wie vor nicht über den genauen Ablauf des Besuches im Kanton Uri ins Bild gesetzt.

Der Schweizer Honorarkonsul Russlands, Karl Eckstein - in Moskau Dozent für Menschenrechte -, plädiert im Interview für ein engeres Verhältnis der Schweiz zu Russland. Doch rät er davon ab, die Menschenrechtslage in Russland während der Gespräche mit Medwedew zu thematisieren. Etwas überraschend meint der Menschenrechts-Experte: «Ich wüsste nicht, was man Russland bezüglich der Menschenrechte grossartig vorwerfen soll.»

red.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.