STÄNDERATSWAHLEN: Auch Stefan Kempf will den Urner Sitz in Bern

Nun soll die SVP doch in den Kampf um den frei werdenden Urner Ständeratssitz antreten. Ins Rennen steigt der Altdorfer Landrat Stefan Kempf.

Drucken
Teilen
Der Altdorfer Landrat Stefan Kempf (SVP) will in den Ständerat. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Der Altdorfer Landrat Stefan Kempf (SVP) will in den Ständerat. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Der 45-jährige Gastronom Stefan Kempf soll für die bisher in Bern nicht vertretene Urner SVP den Sitz des Ende Mai zurücktretenden CVP-Ständerats Hansruedi Stadler erobern. Kempf will deshalb am 7. März gegen Finanzdirektor Markus Stadler (parteilos), Justizdirektorin Heidi Z'graggen (CVP) und Landrat Alf Arnold Rosenkranz (Grüne Uri) um den Einzug ins Bundesparlament kämpfen.

Erst am vergangenen Freitag hatte der Kantonalvorstand der SVP Uri mitgeteilt, dass man trotz intensiver Suche keinen Kandidaten gefunden habe. Auf eine Nomination eines SVP-Mitglieds werde deshalb verzichtet. Das Komitee «Stefan Kempf in den Ständerat» will dies aber nicht akzeptieren. «Die SVP Uri muss einen Kandidaten stellen», sagt Kempf. Er stelle sich deshalb zuhanden der GV der SVP Uri vom 9. Februar für eine Nomination zur Verfügung. Kempf gab gleichzeitig zu verstehen, dass er auch dann antrete, wenn er am 9. Februar nicht nominiert werden sollte.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.