Stau in beiden Richtungen am Gotthard

Der Ferienverkehr sorgt ein weiteres Mal für ein starkes Verkehrsaufkommen auf der Nord-Süd-Achse. Am Samstag stauten sich die Autos wegen des Rückreiseverkehrs insbesondere vor dem Gotthard-Südportal.

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Stau auf der A2 zwischen Erstfeld und Göschenen in Richtung Süden vom 14. Juli. (Bild: Keystone)

Stau auf der A2 zwischen Erstfeld und Göschenen in Richtung Süden vom 14. Juli. (Bild: Keystone)

Bereits am Vormittag hatte die Blechlawine zwischen Quinto und dem Gotthardtunnel eine Länge von 7 Kilometern erreicht, wie der TCS- Webseite zu entnehmen war. Am frühen Nachmittag wuchs die Kolonne auf eine Maximallänge von 8 Kilometer an, was Wartezeiten von über einer Stunde zur Folge hatte. Gegen Abend ging der Stau leicht zurück.

Gemäss dem Verkehrsinformationsdienst Viasuisse ist auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden aber bis weit in die Nacht auf Sonntag hinein mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Grund dafür ist das Ende der Sommerferien in den vier deutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein.

Weil die Ferien in vielen anderen Bundesländern sowie in Holland und der Schweiz noch andauern, werden auch Reisende in Richtung Süden auf die Geduldsprobe gestellt.

Vor dem Nordportal staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf einer Länge von 7 Kilometern. Im Laufe des Nachmittags entspannte sich die Lage zusehends. Auch die Zollstation Chiasso-Brodega, bei der es im Tagesverlauf zu Staus gekommen war, war wieder problemlos passierbar.

Bereits am Freitag hatten die Autofahrer am Gotthardtunnel beträchtliche Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Erschwerend kam hinzu, dass der Tunnel am Abend wegen eines rauchenden Autos während einer Stunde gesperrt werden musste.

sda