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Sisikon: Steinschlag macht Schutzbaute nötig

Das Gebiet Obere Bitzimatt bereitet der Gemeinde Sisikon immer wieder Sorgen. Dort löst sich von Zeit zu Zeit loses Gestein vom Untergrund und donnert zu Tale. Gefährdet sind vor allem drei darunterliegende Häuser und der Schützenstand.
Carmen Epp
Sisikon im Juli 2015. (Bild: Bruno Arnold)

Sisikon im Juli 2015. (Bild: Bruno Arnold)

Das Problemgebiet ist nicht neu. Bereits in den Neunzigerjahren wurde ein Teil des losen Bodens mit einem Gitter befestigt. Nun hat sich das Problem weiter verschärft. «Im vergangenen Jahr beschädigte ein grösserer Stein einen Brunnen», schildert Karl Arnold, Vizepräsident des Gemeinderats. Daraufhin habe man das Problem mit dem Kanton genauer angeschaut und mögliche Schutzmassnahmen definiert.

Verein Weg der Schweiz beteiligt sich an den Kosten

So soll das bestehende Gitter geöffnet und die darunterliegenden Steine rausgeputzt werden. Ein zusätzliches Gitter soll weitere lose Steine auffangen. «Ausserdem gilt es ein paar kritische Bäume zu fällen», so Arnold weiter. Diese Massnahmen kosten rund 29'000 Franken. 70 Prozent davon übernimmt der Kanton Uri, der die Arbeiten auch ausführen wird. Den Rest teilen sich die Gemeinde Sisikon und der Verein Weg der Schweiz je hälftig. Ein entsprechendes Kreditbegehren für brutto 29'000 Franken wird an der Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 18. Juni, zur Abstimmung gebracht.

Ebenfalls traktandiert ist die Genehmigung der Gesamtrevision der Nutzungsplanung sowie die Zustimmung der überarbeiteten Bau- und Zonenordnung. Vorgelegt wird auch die Rechnung 2017 der Einwohner­gemeinde. Die schloss bei einem Ertrag von 1,707 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 53'675 Franken ab – rund 94'624 Franken besser als budgetiert. Hauptverantwortlich für das Ergebnis sind gemäss Botschaft Minderaufwendungen bei der Restfinanzierung der Pflegetaxen sowie bei der wirtschaftlichen Hilfe. 2017 hat die Gemeinde Sisikon 72'014 Franken investiert und 93'961 Franken in die Spezialfinanzierung der Wasserversorgung eingebucht.

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