Gemeinderat Erstfeld freut sich über Kandidatur von Heidi Z'graggen

Stellt Erstfeld bald eine Bundesrätin? Ihre Gemeinde jedenfalls steht hinter der Kandidatur der Regierungsrätin.

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Die Urner CVP Bundesratskandidatin Heidi Z’graggen an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, 20. Oktober 2018)

Die Urner CVP Bundesratskandidatin Heidi Z’graggen an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz in Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, 20. Oktober 2018)

Der Gemeinderat Erstfeld freut sich, dass sich eine Erstfelderin für das hohe Amt als Bundesrätin zur Verfügung stellt, wie er in einer Mitteilung schreibt. Die Gemeindeexekutive wünscht Heidi Z’graggen beim bevorstehenden Auswahlprozess innerhalb der Kantonalpartei, bei der CVP Schweiz sowie bei den verschiedenen Fraktionen viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück, wie es in der Mitteilung weiter heisst. «Der Gemeinderat Erstfeld würde sich sehr freuen, wenn die Gemeinde Erstfeld eine Vertreterin in die Landesregierung entsenden könnte.»

Am Donnerstag, 18. Oktober, hat Heidi Z’graggen offiziell ihr Interesse an der Nachfolge von Bundesrätin Doris Leuthard bekundet. Mit der amtierenden Justizdirektorin wäre der Kanton Uri erstmals in der Landesregierung vertreten.

Gemeinderat hofft auf das nötige Quäntchen Glück

Seit 2004 vertritt Heidi Z’graggen die CVP im Regierungsrat des Kantons Uri. Sie absolvierte das Lehrerinnendiplom und unterrichtete mehrere Jahre. Danach studierte Z’graggen Politikwissenschaft an den Universitäten Bern und Genf. Nach dem Lizentiat arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bern und verfasste ihre Dissertation zum Thema Professionalisierung von Parlamenten im internationalen Vergleich. (pd/ml)