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Steuer-Projekt ist auf der Zielgeraden

Mit der Steuer-Applikation Urtax werden die Prozesse vereinheitlicht und vereinfacht. Vom 20. September bis 30. September steht der Wechsel auf die gemeinsame Steuerlösung an.

Mit dem Projekt Urtax wird das Ziel verfolgt, den Steuerprozess insgesamt zu optimieren. Ein gemeinsamer Steuerprozess von der Steuererklärung bis zum Inkasso bietet für alle Beteiligten Vorteile. Durch den Einsatz einer gemeinsamen Steuer-Software und einer zentralen Datenbasis werden Systembrüche vermieden und die Arbeitsabläufe vereinfacht, schreibt die Finanzdirektion in einer Mitteilung.

Anhaltender Nutzen für Steuerpflichtige

Die gemeinsame Datenbasis bildet die Grundlage für die effiziente Umsetzung von zukünftigen bürgerorientierten «eGovernment»-Lösungen. So können die Fristerstreckungen für die Einreichung der Steuererklärungen seit Anfang 2018 online beantragt werden. Weitere Vorhaben wie «eSteuererklärung» oder «eDossier» können im Anschluss an das Projekt Urtax in Angriff genommen werden und versprechen einen anhaltenden Nutzen für die Steuerpflichtigen.

Neben den bisher realisierten Optimierungen werden sich für die Steuerpflichtigen weitere Veränderungen ergeben. Im Hinblick auf die kommenden Steuerrechnungen ist zu beachten, dass sich die Postverbindung zur Überweisung der Steuerforderung geändert hat und allfällig bestehende E-Banking-Zahlungsvorlagen angepasst werden müssen.

Steuereinzug erfolgt wie bisher

In der Mitteilung der Finanzdirektion Uri heisst es weiter, dass bestehende Zahlungsabkommen noch bis zu dessen Ablauf die bisherigen Kontoverbindungen benutzt werden können. Der Steuereinzug erfolgt, wie bis anhin, durch die Steuerämter der Gemeinden. Neu wird auch die direkte Bundessteuer durch die Gemeindesteuerämter bezogen. Der Steuerbezug für die juristischen Personen erfolgt ausschliesslich durch das Amt für Finanzen des Kantons.

Während des Wechsels auf die gemeinsame Steuerlösung vom 20. bis 30. September stehen die Steuersysteme der betroffenen Gemeinwesen nur eingeschränkt zur Verfügung. Dadurch sind nicht alle Dienstleistungen verfügbar, so die Finanzdirektion. (pd/pz)

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