STEUERN: Ab 2015 vorläufig nur noch halbe Sätze

Die Urner Regierung hält an einer finanziellen Beteiligung der Gemeinden an den Veranlagungskosten fest. Angesichts der kontroversen Diskussion im Landrat zeigt sie sich nun aber kompromissbereit: Ab 2015 will sie nur die halben Kostensätze anwenden.

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Das Urner Rathaus. (Bild: Archiv  / Neue LZ)

Das Urner Rathaus. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Im Rahmen des Sparpakets zu den Budgets 2014 bis 2016 beschloss der Regierungsrat im Grundsatz, dass sich die Gemeinden künftig an den Kosten für die Veranlagung von natürlichen und juristischen Personen durch das Amt für Steuern finanziell beteiligen sollen. Die Gemeinden wehrten sich dagegen.

Der Regierungsrat teilte am Donnerstag mit, dass er nicht bereits sei, die Kostenverrechnung komplett fallen zu lassen. Angesichts der kontroversen Diskussion im Landrat sei er aber bereit, ab 2015 vorläufig nur die halben Kostensätze anzuwenden.

Konkret beträgt dann die jährliche Kostenbeteiligung der Einwohnergemeinden für die Veranlagung von natürlichen Personen 18 Franken, für jene für juristische Personen 40 Franken. (sda)