STEUERPOLITIK: Uri überdenkt die Prämienverbilligung

Dank Flat Rate Tax und höheren Freibeträgen zahlen die Urner 2009 tiefere Steuern. Über die Bücher gehen muss die Regierung bei den Prämienverbilligungen.

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Fortunat von Planta, Vorsteher des Amts für Steuern. (Bild pd)

Fortunat von Planta, Vorsteher des Amts für Steuern. (Bild pd)

Den Urnern bleibt ab dem nächsten Jahr mehr Geld im Portemonnaie. Das neue Steuergesetz lässt viel höhere Sozialabzüge zu, und aus diesem Grund fallen die steuerbaren Einkommen bei allen steuerpflichtigen Personen tiefer aus. Somit hätten künftig mehr Urner Anrecht auf eine Prämienverbilligung. Uri kann aber nicht mehr zahlen.

Das Reglement zur Prämienverbilligung muss daher überarbeitet werden. Bis Ende Jahr wird die Regierung die Grundzüge der künftigen Prämienverbilligung festlegen. Dabei wird die Frage im Vordergrund stehen, ob das steuerbare Einkommen geeignet ist, um die Höhe der Prämienverbilligung festzulegen.

«Ein neuer Modus für die Bemessung der Prämienverbilligung ist unbedingt notwendig», sagt Fortunat von Planta, Vorsteher des Amts für Steuern.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.