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STIÄR BIÄR: Urner Kleinbrauerei steigert Verkauf um 21 Prozent

Trotz mehr verkauftem Bier muss die Urner Kleinbrauerei unter dem Strich ein leichtes Minus von 9500 Franken hinnehmen. Gut ins Geschäft integriert haben sich unterdessen der neue Braumeister Udo Zimmermann und der neue Geschäftsführer Urs Wagner.
Die Verantwortlichen von «Stiär Biär»: (von links) Rolf Bissig, Thomas Gisler, Braumeister Udo Zimmermann, Geschäftsführer Urs Wagner, Verwaltungsratspräsident Max Herger und Peter Imholz. (Bild: Georg Epp)

Die Verantwortlichen von «Stiär Biär»: (von links) Rolf Bissig, Thomas Gisler, Braumeister Udo Zimmermann, Geschäftsführer Urs Wagner, Verwaltungsratspräsident Max Herger und Peter Imholz. (Bild: Georg Epp)

Georg Epp

An der 9. ordentlichen Generalversammlung der Kleinbrauerei Stiär Biär AG konnte Verwaltungsratspräsident Max Herger durchaus positiv über das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken. Der Bierabsatz konnte auf knapp 377'000 Franken gesteigert werden, das entspricht einem Zuwachs von 21 Prozent.

Auch das Betriebsergebnis ergab ein Plus von 21,2 Prozent gegenüber des Vorjahrs. Allerdings musste die Gesellschaft unter dem Strich einen Ertragsrückgang von 3,7 Prozent hinnehmen. Der Jahresverlust beträgt 9500 Franken und ist damit wesentlich tiefer als im Vorjahr ausgefallen (289'00 Franken).

Hauptgrund dafür war die Buena Vista Bar, deren Pachtvertrag auf September 2017 gekündigt wurde. Erfreulich sei, dass die neue Geschäftsführerin Manu Hauger die Buena Vista Bar in altem Stil wieder weiterführen wird, hiess es an der GV.

Ein grosser Erfolg war das Urner Oktoberfest, an dem über 6000 Liter Stiär Biär getrunken wurden. Mit den Sechser-Kartons an «Edelwyyss Bier» konnte die Urner Kleinbrauerei einen Grossauftrag für «Lidl» ausführen, dies im Rahmen der Aktion «Klein aber Fein». Dies sei eine ausgezeichnete Werbekampagne gewesen. Stiär Biär war auch an weiteren Events präsent, so etwa am «Andermatt Live», oder als Partner beim «Tonart Festival».

Das Bier soll noch weiter herum bekannt werden

Gut gestartet sind der neue Braumeister Udo Zimmermann sowie der neue Geschäftsführer Urs Wagner. Er bemüht sich, die Kundenbetreuung zu optimieren und das Urner Bier weiter zu verbreiten. «Mit der Kapitalerhöhung gibt’s noch Luft nach oben», sagte Verwaltungsratspräsident Max Herger. Mit der Kapitalerhöhung seit der GV 2017 ist man mittlerweile bei der Hälfte angelangt, hier erhofft man sich, das gesteckte Ziel bis zum 31. August 2018 zu erreichen. Dazu brauche es viel Überzeugungsarbeit aller Aktionäre, um der Kleinbrauerei zu helfen. Mit dem zusätzlichen Kapital will die Brauerei in neue Gerätschaften investieren, bis jetzt wurden Wertpapiere im Umfang von 157000 Franken gezeichnet.

Der Verwaltungsrat bleibt unverändert bestehen

Der Geschäftsbericht wurde von den 142 anwesenden Aktionären grossmehrheitlich genehmigt und der Verwaltungsrat entlastet. Praktisch einstimmig folgten die Aktionäre auch dem Antrag des Verwaltungsrates, den Sitz und die Adresse der Kleinbrauerei von Schattdorf nach Altdorf zu verlegen. Im Verwaltungsrat gab es keine Veränderungen, die bisherigen Verwaltungsräte Max Herger (Präsident), Peter Imholz, Fritz Engler, Rolf Bissig und Thomas Gisler wurden in ihrem Amt bestätigt. Wieder als Revisionsstelle ernannt wurde die BDO AG in Altdorf.

Mit der Auftragslage zeigt sich der Verwaltungsrat sehr optimistisch, man konnte gleich mehrere Grossaufträge wie für das Oktoberfest 2018 oder die Gewerbeausstellung Uri 18 an Land ziehen. Mit dem neuen Braumeister Udo Zimmermann würden der Betrieb laufend professionalisiert sowie die Abläufe verbessert und optimiert. Mit ständig neuen Ideen und neuem Bier will man die Kleinbrauerei weiter voranbringen und schwarze Zahlen anstreben.

Bier und Sagen werden miteinander verknüpft

Zusammen mit der Kundschaft soll das neue Stammbier «Stiär Biär / St. Gotthard» lanciert werden. Die Konsumenten erhalten dabei Gelegenheit, sich über den Geschmack zu äussern, die Rückmeldungen werden so gut wie möglich in das nächste Test-Bier einfliessen. Jedes Test-Bier wird mit einer Urner Sage verknüpft.

Degustationen waren auch Teil der Generalversammlung, mit welcher der gemütliche Teil eingeleitet wurde.

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