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«Stickigers» strahlen auf der Bühne

Sechs Mitglieder des «Stickiger-Clans» spielen bei der Operette «Der fidele Bauer» im Tellspielhaus wichtige Rollen.
Die Schauspieler des «Stickiger-Clans»; von links: Lea Zgraggen, Patricia Gisler, Richi Gisler, Sarah Gisler, Toni Zgraggen, und sitzend Thedi Herger. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 14. September 2019)

Die Schauspieler des «Stickiger-Clans»; von links: Lea Zgraggen, Patricia Gisler, Richi Gisler, Sarah Gisler, Toni Zgraggen, und sitzend Thedi Herger. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 14. September 2019)

(EG)

Die Operette «Der fidele Bauer» im Theater Uri ist furios und erfolgreich gestartet. Nebst routinierten Profi- und Laienschauspielern stehen verschiedene Neulinge erstmals mit grösseren Rollen auf der Bühne, so auch die 19-jährige Sarah Gisler. Sie ist in einem richtigen Familienclan eingebunden. Grossvater Thedi Herger («Stickiger») zählt mit 77 Jahren nebst Sepp Ziegler und Anton Herger zu den ältesten Akteuren. Die jüngste Schauspielerin, «Bärbeli» (Momoka Wüthrich), ist gerade 8-Jährig.

«Stickiger Thedi» ist der einzige Schauspieler, der seine Rolle nicht nur spielt, sondern auch tatsächlich der Wirt vom Bergli in Unterschächen ist. Mit seiner Handorgel bereichert er die Szenen musikalisch. Nebst Sarah Gisler ist auch ihre Schwester Patricia und Vater Richi als «Enzenbächler Jost» mit der defekten Tabakpfeife erstmals auf grosser Bühne. Nachdem Patricia Gisler im «Aschenbrödel» vor drei Jahren die Titelrolle spielte, hat sie diesmal als «Leonie mit den zerrissenen Jeans» eine kleinere Rolle gewählt. Mit Toni und Lea Zgraggen (Kinder von Priska Zgraggen-Herger) sind zwei weitere Stickiger-Grosskinder im Einsatz. Somit stehen nicht weniger als sechs Stickigers mit kleineren oder grösseren Einsätzen im Tellspielhaus auf der Bühne. Zudem ist Trix Gisler-Herger, die Mutter von Sarah und Patricia verantwortlich für die Theaterbeiz, zusammen mit Manuela Kempf. Auch unter den Helferinnen sind diverse Verwandte im Einsatz.

Sarah Gisler, der Star im «Stickiger»-Familienclan

Sarah Gisler spielt die Schwester «Myyli» vom Bauernsohn Stefan (Timothy Löw) genial. Ihre wunderschöne Stimme passt zu ihrem Verehrer Vinzenz (Reto Bugmann) ausgezeichnet. Neben einem berühmten Profitenor erstmals eine grössere Rolle zu spielen und zu singen, ist für Sarah aussergewöhnlich. Die Frohnatur steckt zurzeit in der Ausbildung als Fachfrau für Kindererziehung in der Stiftung Papilio in Altdorf. Gesanglich hat sie bei Regisseurin Franziska Dahinden wertvolle Tipps und Ratschläge optimal umgesetzt. Auf der Theaterbühne ist sie mit Herzblut dabei. Rundum bestaunt wird auch ihre Textsicherheit.

Irgendwie hat man das Gefühl, die «Stickigers» motivieren sich gegenseitig, um bei der Musikbühne Uri optimal mitzuwirken. Die Stimmung im Team ist ausgezeichnet und Sarah wünscht sich, dass dies bis zur Derniere (6. Oktober) so bleibt. Sie und das ganze Team hofft auch, mit der lustigen Operette noch vielen Leuten Freude und Spass zu bereiten. Das bisherige Echo ist sehr gut.

Platzreservierungen

Fünf von mindestens 15 Aufführungen sind absolviert, die nächsten Spieldaten sind am 18./20./21. und 22. September. Tickets gibt’s auf der Redaktion der Urner Zeitung (Höfligasse 3, Altdorf), bei der Uri Tourismus AG, den Filialen der Post oder im Internet unter www.theater-uri.ch.

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