Urner Stiftung eröffnet dem Kantonsspital neue Möglichkeiten

Im Kantonsspital wird der Gesundheitszustand des Knochens mit einem neuen Gerät gemessen und Osteoporose rechtzeitig erkannt.

Drucken
Teilen
Das neue Gerät zur Knochendichtemessung am Kantonsspital Uri konnte dank einer grosszügigen Spende der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin beschafft werden. (Bild: istock)

Das neue Gerät zur Knochendichtemessung am Kantonsspital Uri konnte dank einer grosszügigen Spende der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin beschafft werden. (Bild: istock)

(bar) «Jeder Knochen nimmt mit dem Alter an Dichte und Stabilität ab. Ist das Risiko für einen Knochenbruch erhöht, spricht man von Osteoporose. Das betrifft vor allem ältere Menschen, Frauen häufiger und in einem früheren Lebensalter als Männer», erklärt Dr. med. Georg Mang, Chefarzt für Innere Medizin am Kantonsspital Uri (KSU). «Faktoren, die neben dem Alter eine Schwächung der Knochen begünstigen, sind Osteoporose der Eltern oder Geschwister, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente.»

Immer wieder befassten sich die Verantwortlichen des KSU mit der Frage, ob ein Knochendichtemessgerät (Osteodensitometriegerät) beschafft werden soll, mit dem der Gesundheitszustand des Knochens gemessen sowie Osteoporose rechtzeitig erkannt und behandelt werden kann. Im Vordergrund der Diskussion standen der grosse Nutzen und die ortsnahe Verfügbarkeit für die Urnerinnen und Urner, aber auch finanzielle Überlegungen.

Stiftung ermöglicht Anschaffung des Geräts

Dank einer sehr grosszügigen Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri, präsidiert von Prof. Dr. med. Urs Marbet, ist es nun möglich, dieses Gerät zu beschaffen. Es sieht aus wie ein grosser Untersuchungstisch. «So können wir unsere Expertise für radiologische Untersuchungen weiter ausbauen, was ganz im Sinne unserer Patientinnen und Patienten ist», betont Georg Mang. «Die Knochendichtemessung hilft, das Risiko eines Knochenschwunds rechtzeitig zu erkennen und auch den Erfolg einer allfälligen Therapie zu kontrollieren», so der Chefarzt für Innere Medizin am Kantonsspital Uri. Er sagt:  

«Wird die Osteoporose früh erkannt und behandelt, können bei den Betroffenen schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Wirbel- oder Oberschenkelhalsbruch sowie anhaltende Schmerzen oft verhindert werden. Unser grosser Dank gehört der Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin.»

Die Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri besteht seit 1992. Sie bezweckt die finanzielle Unterstützung von apparativen Techniken und Einrichtungen, die der Qualitätsverbesserung der medizinischen Betreuung und der Forschung auf dem Gebiet der Inneren Medizin dienen. Ergänzend kann die Weiterbildung von Personen unterstützt werden, sofern diese Weiterbildung der Inneren Medizin am Kantonsspital Uri direkt oder indirekt zugutekommt.

Unter der Aufsicht der Urner Regierung

Als finanzielle Mittel stehen der Stiftung das Stiftungsvermögen, nachträgliche Zuwendungen der Stifterinnen und Stifter, Zuwendungen Dritter, Beiträge aller Art sowie Zinserträge zur Verfügung. Über die Verwendung des Geldes befindet der aus mindestens zwei Mitgliedern bestehende Stiftungsrat. Die Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri ist im Handelsregister des Kantons Uri eingetragen und steht unter Aufsicht des Regierungsrates.

Hinweis

Die Stiftung zur Förderung der Inneren Medizin im Kanton Uri nimmt Spenden jederzeit gerne entgegen: Urner Kantonalbank, 6460 Altdorf, Clearing-Nr: 785, Konto-Nr: 80-500-4.