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Stimmbeteiligung: Demokratie nur wenn nötig?

Markus Zwyssig zur Abstimmung über den Ausbau des Bahnhofs Altdorf.
Markus Zwyssig
Markus Zwyssig

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Das Volk steht klar hinter dem Ausbau des Bahnhofs Altdorf zum Kantonsbahnhof. 74 Prozent legten gestern ein Ja in die Urne. Der Kredit von 10,87 Millionen Franken gab im Vorfeld kaum zu reden. Wohl auch aus diesem Grund liess die Abstimmung viele kalt. Nur gerade jeder vierte Urner beteiligte sich aktiv an der Entscheidung. Auf den ersten Blick hätte man sich die rund 50000 Franken, die für eine Abstimmung nötig sind, also sparen können.

Und doch macht der Urnengang in diesem Fall Sinn. Die Urner haben Gelegenheit erhalten, zu einem Gross- respektive Generationenprojekt doch noch ihre Meinung zu sagen. Das gibt Sicherheit: Jetzt kann mit diesem klaren Verdikt im Rücken beim Bahnhof Altdorf mit Elan geplant und gebaut werden.

Das Beispiel darf aber nicht Schule machen. Die Stimmbürger sollen nicht wegen jeder Kleinigkeit an die Urne bemüht werden. Eine Abstimmung ist jedes Mal mit Aufwand und Kosten verbunden. Die Demokratie darf nicht überstrapaziert werden. Sonst droht die Stimmbeteiligung demnächst noch tiefer in den Keller zu sinken.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

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