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Strahler präsentieren ihre neuen Funde

Mit dem vergangenen Sommer und mit dem, was sie gefunden haben, waren die Strahlerfreunde unisono zufrieden. In einer Sonderschau zeigten engagierte Strahler an den Mineralientagen auch wunderschöne Quarze und Mineralien aus den Voralpen.
Georg Epp
Der neue Börsenleiter Stefan Püntener (links) im Gespräch mit Elio Müller. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 8. September 2018)

Der neue Börsenleiter Stefan Püntener (links) im Gespräch mit Elio Müller. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 8. September 2018)

An den 56. Urner Mineralientagen vom vergangenen Wochenende in der Dätwyler AG in Altdorf musste ein kleiner Rückgang an Ausstellern akzeptiert werden. Vielleicht war das zu schöne Wetter oder die Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18 schuld, dass für einmal nicht mehr ganz 1000 Personen die Ausstellung besuchten. 45 Aussteller waren dabei und zeigten sich durchaus zufrieden mit dem Verkauf der funkelnden Alpenschätze.

Bis anhin war die Börse immer am ersten Wochenende im September terminiert, diesmal waren aber die Lokalitäten frühzeitig bereits besetzt, sodass man ein Wochenende nach hinten rücken musste.

Börsenleiter ist stolz auf die gezeigte Qualität

Die zweitälteste Mineralienbörse Europas ist nach wie vor ein sehr beliebter Treffpunkt für Strahler, Sammler und Fachleute. Die grösste alpine Mineralienbörse der Schweiz zeichnet sich aber nicht nur durch die hohe Qualität des Ausstellungsgutes aus, auch die gemütliche Atmosphäre und das vielseitige Angebot sind weit über die Landesgrenze bekannt.

Das frühere Ziel, nur alpine Mineralien auszustellen, kann natürlich seit einigen Jahren nicht mehr erreicht werden. Rund ein Drittel der Aussteller präsentieren weltweite Mineralien oder Schmuck. Stolz ist der Erstfelder Börsenleiter Brosi Indergand aber über die hohe Qualität der gezeigten Mineralien. Überall wurde eifrig diskutiert und Strahlererlebnisse ausgetauscht, viele Strahlerfreunde treffen sich nur einmal im Jahr, nämlich an den Urner Mineralientagen. Indergand wird im kommenden Jahr von Stefan Püntener als Börsenleiter abgelöst.

Vorstandsmitglieder der Urner Mineralienfreunde besuchen den Stand ihres Präsidenten. Im Bild von links: Präsident Emanuel Regli, Yves Raemy, Patrik Denier, Heinz Zumstein, Stefan Püntener und Markus Mattli. (Bild: Georg Epp)

Vorstandsmitglieder der Urner Mineralienfreunde besuchen den Stand ihres Präsidenten. Im Bild von links: Präsident Emanuel Regli, Yves Raemy, Patrik Denier, Heinz Zumstein, Stefan Püntener und Markus Mattli. (Bild: Georg Epp)

Das Strahlensuchen wird im Kanton Uri nach wie vor mit grossem Engagement betrieben. So kommen erstaunliche Funde, wie etwa im Göscheneralpgebiet (Planggenstock), nicht von ungefähr. Hier bestätigte Elio Müller, der Partner von Franz von Arx, dass am Planggenstock nach wie vor gearbeitet wird, die Hoffnung auf weitere Funde ist immer noch vorhanden. Mittlerweile ist man 70 Meter tief in die Kluft eingedrungen, dies auf 26 Jahre verteilt. Inzwischen ist man optimal eingerichtet, um nach weiteren Kristallen zu suchen. Müller ist während Sommer und Herbst als Profistrahler unterwegs und hat auch eine eigene Ausstellung in Altdorf eingerichtet.

Kristalle oder Kristallgruppen ans Tageslicht zu befördern, die über Jahrmillionen in der Dunkelheit einer Kluft gewachsen sind, fasziniert noch immer. Die bisher gefundenen Riesenkristalle aus der Göscheneralp sind ein absolutes Wunder der Natur und weltweit einzigartig, was Glanz, Reinheit und Dimension betrifft.

650 Mitglieder und rund 240 Strahlerpatente

Zurzeit werden im Kanton Uri noch rund 240 Patente ausgestellt, der Verein Urner Mineralienfreunde zählt aktuell rund 650 Mitglieder. Obwohl es immer schwieriger wird, Kristalle zu finden und auch zu verkaufen, die Freude am Strahler-Hobby, sich in der Natur in den Bergen zu bewegen und nach Kristallen zu suchen ist ungebrochen gross.

Strahler Robi Herger (links) im lockeren Gespräch mit fachkundiger Kundschaft. (Bild: Georg Epp)

Strahler Robi Herger (links) im lockeren Gespräch mit fachkundiger Kundschaft. (Bild: Georg Epp)

Die Sonderschau mit wunderschönen Quarzen und Mineralien aus den Voralpen, vorwiegend vom Melchtal, Calandagebiet oder Intschitobel überzeugte die Besucher. Wunderschöne Kristallgemälde von Markus Uebelhart ergänzten die Ausstellung zusätzlich, er lieferte auch das Plakatbild für die 56. Urner Mineralienschau.

Die Aussteller waren mit dem Verlauf der 56. Urner Mineralientage zufrieden, auch wenn man längst nicht mehr alles verkaufen konnte wie in früheren Zeiten. Die Besucher verteilten sich angenehm auf die gesamten Öffnungszeiten vom Samstag und Sonntag. Das Eintrittsticket in die Mineralienschau war dieses Jahr auch gültig für das Mineralienmuseum in Seedorf, das sich dem Thema «Hämatit / Eisenrosen» widmete.

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