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Strasse auf die Gotthardpasshöhe wird für 60 Millionen saniert

Nach der Schöllenen setzt das Bundesamt für Strassen bis 2023 auch die Strasse zwischen Andermatt und der Gotthardpasshöhe in Stand. Die Kosten trägt der Bund. Der Langsamverkehr muss teilweise ausweichen.
Carmen Epp

Die Strasse zwischen Andermatt und der Gotthardpasshöhe muss saniert werden. Das soll ab Mitte April passieren, und bis 2023 jeweils von April bis November in zwei Baulosen ausgeführt werden: vom Kreisel Andermatt bis zum Kreisel Hospental (rund 4 Kilometer) und vom Kreisel Hospental bis zur Gotthardpasshöhe (rund 8 Kilometer).

Wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt, sind folgende Bauarbeiten vorgesehen: Zum einen soll die Linienführung zwischen Tristelboden und Hospental auf einer Länge von 1,3 Kilometern von heute rund 6,1 auf neu 7,4 Meter verbreitert werden. Des Weiteren werden der Belag der Strasse durch einen lärmarmen ersetzt, die Entwässerung, die Fahrzeugrückhaltesysteme sowie die Betriebs- und Sicherheitsanlagen erneuert und Kunstbauten wie Brücken, Unterführungen, Durchlässe, der Tunnel Chämleten, die Galeria Scaglioni und Stützmauern in Stand gesetzt.

Velofahrer und Fussgänger werden umgeleitet

Die Kosten der Instandsetzungsarbeiten von rund 60 Millionen Franken werden vom Bund getragen, wie Astra-Mediensprecherin Esther Widmer auf Anfrage festhält. Aufgrund der engen Platzverhältnisse erfolgt die Verkehrsführung durch den jeweiligen Bauabschnitt mittels Ampel. Zudem wird der Baustellenbereich zwischen Andermatt und Hospental aus Sicherheitsgründen für Velofahrer und Fussgänger gesperrt. Eine Langsamverkehrsroute über die Nebenstrassen wird ausgeschildert.

Über die schneefreien Monate finden in Andermatt und Umgebung Sport- und Kulturveranstaltungen statt. Man sei bestrebt, mit den Organisatoren der einzelnen Anlässe Lösungen zu finden, damit die Events ohne Behinderung durchgeführt werden können, hält Widmer weiter fest. Und wenn bei Stau vor dem Gotthard die Fahrzeuge über den Pass ausweichen, droht dann Stau auf der Passstrasse? Hier werde man auf die Erfahrungen zurückgreifen, die das Astra bei der Instandstellung der Schöllenen von 2014 bis 2019 gemacht habe und dabei wenn möglich das gleiche Verkehrsregime anwenden wie damals, so Widmer weiter. Zudem werde zu Spitzenzeiten ein Verkehrsdienst im Einsatz sein.

Der rund 12 Kilometer lange Abschnitt der Passstrasse wird täglich von rund 4100 Fahrzeugen befahren.

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