STROMPREIS: Stabile Strompreise in Uri - höhere Kosten in Nidwalden

Im Versorgungsgebiet des Elektrizitätswerks Altdorf (EWA) in Uri und Teilen von Schwyz dürften die Strompreise stabil bleiben oder sinken. Im Nachbarkanton Nidwalden aber müssen die Kunden ab 2016 mit durchschnittlich rund vier Prozent höheren Stromauslagen rechnen.

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Hochspannungsleitungen bei Sisikon. (Symbolbild) (Bild: Bruno Arnold / Neue UZ)

Hochspannungsleitungen bei Sisikon. (Symbolbild) (Bild: Bruno Arnold / Neue UZ)

Der Preis für Strom setzt sich generell aus den Energiekosten, der Netznutzung und den durch die öffentliche Hand bestimmten Abgaben zusammen. Letztere steigen landesweit, weil der Bund die kostendeckende Einspeisevergütung für erneuerbare Energien (KEV) um 0,2 auf 1,2 Rappen erhöht.

Das Elektrizitätswerk Altdorf rechnet dennoch für seine Kunden mit stabilen oder leicht sinkenden Strompreisen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Zum einen senkt das EWA per 1. Oktober 2015 die Energiepreise. Zum anderen blieben die Netznutzungskosten unverändert.

Das Versorgungsgebiet des EWA umfasst den Kanton Uri sowie Teile des Kantons Schwyz. Das Unternehmen gehört dem Kanton und der Korporation Uri, den Gemeinden sowie der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW).

In Nidwalden hingegen müssen die Stromverbraucher mit höheren Preisen rechnen. Für einen durchschnittlichen 4-Zimmer-Haushalt würden die Jahreskosten für Storm von rund 793 auf 836 Franken steigen, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Elektrizitätswerks Nidwalden (EWN).

Neben dem Anstieg der KEV-Vergütung habe massgebend eine Erhöhung des Netznutzungsentgeltes zur Steigerung beigetragen, schreibt das EWN.

sda