STROMPREISE: Die Regierung bietet dem EWA die Stirn

Das EWA muss höhere Strompreise von Landrat und Regierung absegnen lassen.

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Der Regierungsrat und das EWA sind im Clinch. (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Regierungsrat und das EWA sind im Clinch. (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Regierungsrat und die Elektrizitätswerke Altdorf (EWA) sind im Clinch. Streitpunkt ist, ob das EWA weiterhin die Tariferhöhungen dem Landrat und dem Regierungsrat vorlegen muss.

Auslöser ist das seit Januar neue Stromversorgungsgesetz. Frisch geregelt werden darin die Genehmigungen von Tarifanpassungen. Das EWA meint, dass nun die kantonale Preiskontrolle wegfällt, da die eidgenössische Elektrizitätskommission diese Aufgabe übernehme.

Die Urner Regierung aber beruft sich auf die Isenthaler Konzession von 1931. Sie hält fest, wann Erhöhungen des Strompreises dem Landrat vorgelegt werden müssen. Letztmals war dies der Fall im Herbst 2008, als das EWA Erhöhungen angekündigt hat. Der vom EWA vorgeschlagene Tarif wurde vom Landrat damals gutgeheissen.

Die Urner Regierung erachtet es nicht als notwendig, einen Bericht zum Thema verfassen zu lassen.  Die Motion von Alois Arnold sei als nicht erheblich zu erklären.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.