Sturmflächen werden in Göschenen wieder aufgeforstet

Im Schutzwald oberhalb vom Weiler Abfrutt in Göschenen sind im Frühjahr über 1700 Fichten gepflanzt worden.

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Heinz Arnold, Geschäftsleitung Clima Nova AG (rechts) und Ferdy Herger, Leiter Forstbetrieb Uri Süd, beim Pflanzen von jungen Fichten.

Heinz Arnold, Geschäftsleitung Clima Nova AG (rechts) und Ferdy Herger, Leiter Forstbetrieb Uri Süd, beim Pflanzen von jungen Fichten.

Bild: PD

(RIN) Im Herbst 2018 riss der Sturm «Vaia» ein rund drei Hektaren grosses Loch in den Schutzwald oberhalb von Abfrutt am Eingang zum Göschener Tal. Im Gebiet um Abfrutt fielen dem Sturm rund 6000 Kubikmeter Holz zum Opfer. Bereits Mitte 2019 waren die Aufräumarbeiten durch den Forstbetrieb Uri Süd abgeschlossen. Auf der durch den Sturm zerstörten Waldfläche sei der Schutz vor Lawinen und Steinschlag stark vermindert, schreibt das Amt für Forst und Jagd in einer Mitteilung. Vorläufig bieten die verbleibenden Wurzelteller und liegengelassenes Sturmholz noch genügend Schutz. Spätestens wenn das Restholz verfault ist, müsse aber Jungwald die Schutzfunktion wieder übernehmen. Damit der Wald für den Weiler Abfrutt möglichst bald wieder Schutz bietet, wurde die Kahlfläche in diesem Frühjahr mit Jungbäumen bepflanzt.

Zahlreiche freiwillige einheimische Helfer haben bei der Pflanzaktion mitgeholfen. Die Firma Clima Nova AG aus Schattdorf hat die Arbeiten im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion mit einem Beitrag unterstützt. Anlässlich einer Begehung mit Vertretern des Korporationsbürgerrats Göschenen sowie den lokalen Forstorganen pflanzte die Geschäftsleitung der Clima Nova AG die letzten Jungbäume. Insgesamt wurden in diesem Frühjahr 1700 junge Fichten gesetzt. Nächstes Jahr werden die Aufforstungsarbeiten mit weiteren Pflanzungen abgeschlossen, damit der Wald dem Weiler Abfrutt möglichst bald wieder vollen Schutz bieten kann.