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«Sustenbrüggli» lockt zum Halten an

Das Restaurant «Sustenbrüggli» ist weit über die Kantonsgrenzen als beliebter Töff-Treff bekannt. Zudem gibt es dort für viele Gäste die beste Älplerrösti weit und breit.
Paul Gwerder
Das Restaurant "Sustenbrüggli" lädt zum gemütlichen Verweilen ein. (Bild: Paul Gwerder, Meien, 29. Juli 2018)

Das Restaurant "Sustenbrüggli" lädt zum gemütlichen Verweilen ein. (Bild: Paul Gwerder, Meien, 29. Juli 2018)

Auf der Fahrt von Wassen Richtung Sustenpass taucht nach rund 13 Kilometern in einer lang gezogenen Linkskurve das «Sustenbrüggli» auf. Das kleine, heimelige Beizli mit seinen rund 40 windgeschützten Gartensitzplätzen schmiegt sich eng an die Felswand. Hier bedient das Ehepaar Anita und Hans Wilhelm seit sieben Jahren die Menschen, die hier einen Halt einschalten. «Wir haben in den vergangenen Jahren neben vielen Urnern und andern Schweizer Gästen auch immer mehr ausländische Touristen bei uns begrüssen können», freut sich der Wirt. «Meine Frau und ich sind froh, dass wir ein paar Fremdsprachen beherrschen, insbesondere Englisch, denn ohne diese Sprache wären wir hier verloren.»

Das «Sustenbrüggli» auf 1907 Meter über Meer ist auch ein äusserst beliebter Töff-Treff. Die Gäste geniessen im gedeckten Gartenrestaurant die wunderbare Aussicht auf die Fünffingerstöcke, und zudem können sie die zu Hunderten vorbeifahrenden Motorräder bestaunen. An den aktuell schönen Sommertagen sind die Plätze fast immer besetzt, und die Bedienung hat alle Hände voll zu tun.

Zügige Kurven und engere Passagen

Pascal ist mit seiner 900er-Ducati aus dem Aargau hier vorbeigekommen und sagt: «Ich fahre den Susten sehr gerne, denn im ersten Teil hat es zügige Kurven, während es im oberen Teil und insbesondere auf der Berner Seite etwas enger zur Sache geht. Ich lege beim ‹Sustenbrüggli› seit Jahren einen Halt ein und geniesse dabei die beste Älplerrösti weit und breit.» Weniger weit fahren mussten die beiden einheimischen Samuel Hagmann aus Meien und Philipp Kieliger aus Wassen. Sie geniessen jede freie Minute auf ihrem BMW-Töff, sind gerade auf einer Sonntagsspazierfahrt und essen dabei hier zuerst einmal etwas Gutes: «Der Susten ist unser ‹Hausberg›, und von hier aus machen wir gerne die Dreipässefahrt über Susten, Grimsel und Furka. Auf den Passstrassen geniessen wir einfach nur die Fahrt, denn wir halten uns streng an die Geschwindigkeitslimiten, da wir beide auf den Fahrausweis angewiesen sind.»

Die beiden Freaks gehen jedes Jahr für rund 20 Tage auf eine Rennstrecke wie etwa im italienischen Misano. «Dort können wir auf einer sicheren Strecke mit grosszügigen Sturzräumen dann wieder einmal richtig Gas geben», betont Kieliger.

Zur Belohnung gibt es einen Heidelbeer-Coupe

Besonders gerne essen die Touristen beim «Sustenbrüggli» entweder «Älplermagroonä» mit Apfelmus, Rösti oder Käseschnitten. Und jeden Freitagabend serviert das Wirtepaar «hausgemachte Cordon bleu» mit frischen Salaten und Bratkartoffeln.

In einer Ecke sitzt braun gebrannt das Ehepaar Saur aus dem deutschen Memmingen. «Wir sind jetzt vier Tage im Grimsel- und Sustengebiet beim Klettern gewesen. Jetzt gibt es für uns als Belohnung für die herrlichen Bergtouren einen wunderbaren Heidelbeer-Coupe und dazu ein leckeres Bier.»

Region lädt zum Klettern und Bouldern ein

Beim «Sustenbrüggli» machen aber auch viele Autofahrer einen Halt. Zudem befindet sich hier der Ausgangspunkt für den Aufstieg zur SAC-Sustlihütte. In der Nähe des «Sustenbrügglis» gibt es mehrere hübsche Kletterrouten, die vorwiegend von Bruno Müller und Anita Stadler eingerichtet wurden und insbesondere von vielen Familien mit ihren grösseren Kindern rege benutzt werden. Nicht weit vom Restaurant liegt auch noch ein beliebtes Boulderparadies, das gut besucht wird.

Hinweis: In der neuen Serie «z’Alp und z’Bärg» stellt die Redaktion in ­loser Folge Personen vor, die auf den Alpen, in den Bergen oder auch an den verschiedenen Passstrassen leben und arbeiten oder gerne ihre Freizeit verbringen.

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