SVP Schattdorf kritisiert Kreisel Schächen

Die Ortspartei ist der Ansicht, dass die Gotthardstrasse im jetzigen Zustand weiter befahrbar bleiben muss.

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Der geplante Kreisel der WOV bei der Schächenbrücke und die vorgesehene Linienführung der WOV entlang des Schächens Richtung Kreisel bei der Ruag in Altdorf.

Der geplante Kreisel der WOV bei der Schächenbrücke und die vorgesehene Linienführung der WOV entlang des Schächens Richtung Kreisel bei der Ruag in Altdorf.

Visualisierung: Baudirektion Uri

(ml) Die SVP Schattdorf fordert die Baudirektion auf, den Kreisel am Schächen zu überdenken. Die Dorfstrasse dürfe nicht zum Nadelöhr des gesamten Verkehrs werden, da die Belastung sonst zu gross ist. Die Ortspartei hat sich immer gegen den dreiadrigen Kreisel gewehrt, wie sie mitteilt. «Es kann doch nicht sein, dass man über die West-Ost-Verbindung (WOV) kommt und dann zuerst in die Dorfstrasse einbiegen muss, um dann in die Gotthardstrasse zu gelangen», kommentiert die SVP Schattdorf. Die Gotthardstrasse werde als Hauptader heute gut genutzt und müsse im jetzigen Zustand weiter befahren werden können.

Die Ortspartei stellt sich verschiedene Fragen: Was passiert bei einem Unfall im Dorf? Wie soll in Zukunft eine Umfahrung bei einem Dorffest aussehen? Was macht der Erstfelder, der ins Urnertor zum Einkaufen geht? Was passiert bei einem Hochwasser? Wie geht der ukrainische LKW-Fahrer von der Industrie Schattdorf nach Altdorf?