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SVP Uri demonstriert Einigkeit bei der Grossraubtier-Initiative

Am Parteitag der SVP Uri blieben die grossen Diskussionen zu den Parolenfassungen aus. Die Zersiedelungsinitiative wurde bachab geschickt.

Die Mitglieder der SVP Uri trafen sich am Donnerstag unter der Leitung von Präsident Pascal Blöchlinger zur Parteiversammlung im Restaurant Kreuz in Altdorf. Im Zentrum standen die nationale Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)» sowie die kantonale Initiative «Zur Regulierung von Grossraubieren im Kanton Uri».

Bei der «Zersiedelungsinitiative» wurde die Nein-Parole gefasst. 28 Personen plädierten für eine Ablehnung der Initiative bei einer Enthaltung. Die Vorlage wurde breit diskutiert, wobei auch die Pro-Anliegen zur Sprache kamen. Ausschlaggebend für ein Nein war unter anderem die nationale Auslegung des Anliegens, wobei bei einem Ja regionale Bedürfnisse völlig ausgeblendet würden. «Des Weiteren ist zu bezweifeln, dass die zukünftige Verdichtung mit Häusern mit acht und mehr Stockwerken im Sinne eines schönen Landschaftsbildes ist», gibt die Partei zu bedenken. Mit der Vorlage verbaue man sich wirtschaftlich aber auch gestalterisch die Zukunft, die Freiheit des Bürgers würde einmal mehr eingeengt, so der Tenor.

Noch geeinter war der Entscheid zur kantonalen Volksinitiative «Zur Regulierung von Grossraubtieren im Kanton Uri». Die Mitglieder sagten einstimmig Ja. «Die Initiative ist ein Signal einer betroffenen Region an Bern und soll so ein Umdenken beim Schutz von Grossraubtieren bewirken», betont die Kantonalpartei. Die Initianten hoffen dabei auf Nachahmer aus anderen Gebirgskantonen.

WOV: SVP-Mitglied kritisiert Baudirektion

Unter dem Traktandum Verschiedenes wurde die West-Ost-Verbindung (WOV) thematisiert. Ein Mitglied monierte, dass bei den Einspracheverhandlungen einzig die Direktanstösser persönlich berücksichtigt wurden. «Die anderen unzähligen Einsprecher wurde mit einem kaum lesbaren Bericht abgefertigt», wurde stark kritisiert. «Dies dient keiner schnellen Lösung zu Gunsten der WOV.»

Kürzlich hat der Regierungsrat die Plangenehmigungsverfügung für die WOV erteilt. Gegen die Planauflage waren rund 80 Einsprachen eingegangen. Sie sind entweder bereinigt oder abgewiesen worden. (pz)

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