Swiss Orchestra macht Halt in Andermatt

In der neuen Konzerthalle in Andermatt steht Ende März Schweizer Sinfonik im Fokus – mit bekannten Urner Gästen.

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Die Zürcher Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer hat das Swiss Orchestra ins Leben gerufen.

Die Zürcher Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer hat das Swiss Orchestra ins Leben gerufen.

Bild: PD

(pd/RIN) Ein Orchester läutet die Renaissance der Schweizer Klassik ein: Das Swiss Orchestra mit Music Director Lena-Lisa Wüstendörfer am Pult spielt im Frühling dieses Jahres seine zweite Tour in Andermatt, Zürich, Basel und Lausanne. Dabei hat es erneut sowohl berühmte klassische als auch unbekannte heimische Musik im Gepäck. Als Solist konnte der Schweizer Ausnahmemusiker Heinz Holliger verpflichtet werden.

Qualitativ hervorragende sinfonische Werke von Schweizer Komponisten? Die gibt es, wie die Veranstalter in einer Mitteilung schreiben. Die Zürcher Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer erschliesst dieses unbekannte Repertoire und hat dafür eigens das Swiss Orchestra gegründet. In einem attraktiven Konzertformat werden populäre Werke grosser Komponisten unbekannteren Werken von Schweizer Komponisten gegenübergestellt. So finden im Rahmen der zweiten Tour Brahms und sein Winterthurer Zeitgenosse und Freund Johann Carl Eschmann auf derselben Bühne zueinander.

Brücken zwischen Regionen schlagen

Das Swiss Orchestra versteht sich als Orchester für die ganze Schweiz und will Brücken zwischen den Regionen schlagen. So führt die zweite Tour zwischen dem 29. März und 5. April in die neue Konzerthalle in Andermatt, die Tonhalle Maag in Zürich, die Basler Martinskirche und die Salle Paderewski in Lausanne.

Für die zweite Tour konnten die Veranstalter des Swiss Orchestra Heinz Holliger als Solist gewinnen.

Für die zweite Tour konnten die Veranstalter des Swiss Orchestra Heinz Holliger als Solist gewinnen.

Bild: PD

Universal begabt, universal unterwegs: Für die zweite Tour konnte das Swiss Orchestra Heinz Holliger gewinnen. Als Oboist, Komponist und Dirigent verfüge Holliger über eine internationale Reputation, wie sie kein anderer Schweizer Musiker unserer Tage für sich in Anspruch nehmen könne, schreiben die Veranstalter weiter. Unzählige Komponisten schrieben eigens Werke für ihn. Ein solches Werk, die 1970 uraufgeführten «Trois Danses» des Genfers Frank Martin, interpretiert Holliger gemeinsam mit dem Swiss Orchestra und der Harfenistin Alice Belugou.

Fränggi und Maria Gehrig komplettieren Orchester

Die Tour beginnt am 29. März, um 17 Uhr in der Konzerthalle in Andermatt. Als «Special Guests» treten die Urner Fränggi und Maria Gehrig auf, die erstmals Stücke ihrer neuen CD in einer Version mit dem Orchester präsentieren.

Tickets sowie weitere Informationen zur Tour gibt es unter: www.swissorchestra.ch.