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TAG DER OFFENEN TÜR: Schattdorfer sind stolz auf ihr Schulhaus

Die Bevölkerung nutzte die Gelegenheit, den Um- und Neubau der Schulanlagen Gräwimatt zu besichtigen. Die modernen Räume stiessen auf ein positives Echo. Die Verantwortlichen sind mehr als zufrieden mit dem Erreichten.
Markus Zwyssig
Gemeindepräsident Rolf Zgraggen hält die Schlüssel des erneuerten Schulhauses in der Hand. (Bild: Markus Zwyssig (Schattdorf, 16. September 2017))

Gemeindepräsident Rolf Zgraggen hält die Schlüssel des erneuerten Schulhauses in der Hand. (Bild: Markus Zwyssig (Schattdorf, 16. September 2017))

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Der reformierte Pfarrer Reinhard Eisner zeigte sich am Samstag fasziniert vom Schulhaus Gräwimatt. Er habe auf dem Rundgang fast den Atem angehalten. Gemeinsam mit dem katholischen Pfarrer German Betschart segnete er die Räumlichkeiten und die Menschen, die im Schulhaus ein- und ausgehen. «Das Schulhaus ist gewappnet für den Aufbruch in eine neue, digitale Zeit», gab sich Eisner überzeugt.

Architekt Max Germann zeigte auf, dass der Grundstein für eine weitsichtige Schulhausplanung bereits vor über 40 Jahren gelegt wurde. «Wir konnten von einer räumlichen Grosszügigkeit profitieren.» Durch das neu geschaffene Foyer habe die Schulanlage eine Mitte erhalten. Mit dem Um- und Neubau des Schulhauses wolle man die Anlage Gräwimatt in die Zukunft führen. «Die Art, Schule zu geben, hat sich stark gewandelt. Mit der Erneuerung wollen wir heutigen und künftigen Bedürfnissen gerecht werden.» Erfreut sagte Germann: «Es ist so geworden, wie wir es uns erträumt hatten.» Überwältigt war Roman Walker, Präsident der Baukommission. Er habe eine riesengrosse Freude am Projekt. Und er stellte fest: «In Schattdorf geht etwas.» Vor einer Woche sei in der Grundmatte der Pumptrack eröffnet worden. Nun dürfe man den Tag der offenen Tür im erneuerten Schulhaus feiern. Auch Gemeindepräsident Rolf Zgraggen war «wahnsinnig stolz» auf das Gebäude. Der Schlüssel, den er von Max Germann erhalten habe, öffne Türen in neue Räume. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass im Schulhaus das Interesse am Lernen und am Wissen geweckt werde. Schulratspräsident Alois Bomatter sprach von einer Ehre, dass die Schule die Anlage in Betrieb nehmen konnte. Damit sei nun ein gutes Lernumfeld für Lehrer und Schüler geschaffen worden.

Landammann und Bildungsdirektor Beat Jörg gratulierte zum gelungenen Werk. Schattdorf nehme damit die Verantwortung wahr für die Bildung der Kinder. Eine gute Schule sei auch der Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg.

Die Schule ist für die Zukunft gerüstet

Das Schulhaus wurde bewusst modern gebaut, sodass die Räumlichkeiten mindestens die kommenden 20 Jahre genutzt werden können. Das Grossprojekt schliesst im Rahmen des Budgets ab. Am 30. November 2014 haben die Schattdorfer einen Kredit von 16,56 Millionen Franken gutgeheissen. Der Kostenvoranschlag war mit einer ­Unsicherheit von plus/minus ­ 10 Prozent berechnet worden. Nun ­fallen Mehrkosten von 890000 Franken an. Das entspricht einem Plus von 5 Prozent. Neben Aula und Schwimmbad verfügt die Anlage über 15 Klassenzimmer, 11 Zimmer für ­Spezialunterricht, 10 grosse und 3 kleine Gruppenräume.

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