Tälläbuebä warten immer noch auf Sänger

Acht Auftritte planen die Tälläbuebä im neuen Vereinsjahr – doch ihnen fehlt Nachwuchs.

Robert Kuster
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Louis Camenzind bedankt sich bei Paul Gerig (links) und Josef Arnold für ihre Arbeit im Vorstand.

Louis Camenzind bedankt sich bei Paul Gerig (links) und Josef Arnold für ihre Arbeit im Vorstand.

Bild: Robert Kuster (Attinghausen, 10.Februar 2020)

Auch nach der 82.Generalversammlung in der Burg von Attinghausen bleiben die Tälläbuebä mit 17Sängern etwas unterdotiert. Dies ist denn auch die grösste Sorge, welche der Jodlerklub momentan hat.

Trotzdem eröffnete der Klub die Versammlung mit dem besinnlichen Lied «Im Buechewald» von Edi Gasser, in welchem der Jahreslauf besungen und daran erinnert wird, dass es immer wieder Frühling wird.

Mehr als drei Viertel aller Mitglieder an GV anwesend

Einen erfolgreichen Sommer erlebten die Tälläbuebä am Jodlerfest in Horw. Es war zugleich die erste grosse Herausforderung der neuen Dirigentin Corina Ferrari. Auch Ferraris Hochzeit, an welcher die Tälläbuebä sie mit Liedern zum Traualtar begleiten konnten, bleibt in bester Erinnerung. Leider konnte sie krankheitshalber nicht an der GV teilnehmen.

Insgesamt wurden im vergangenen Vereinsjahr 42 Proben und 18 Auftritte bewältigt. Momentan zählt der Verein 32 Aktiv-, Ehren- und Freimitglieder, von welchen 25 an der Versammlung anwesend waren. Der Präsident Louis Camenzind streifte in seinem Jahresbericht noch einmal die Höhepunkte des vergangenen Jahres und lobte die Arbeit der Dirigentin und des ganzen Vorstandes.

Da dieses Jahr keine Wahlen anstanden, blieb der Vorstand unverändert: Louis Camenzind bleibt somit Präsident und Marco Traxel Vizepräsident. Mathias Wyrsch bleibt im Amt des Kassiers, Beat Infanger Aktuar und Fabian Gisler der Verwalter.

Fürs nächste Jahr sind acht Auftritte geplant

Die Tälläbuebä möchten auch im neuen Vereinsjahr Grosses leisten. Höhepunkt wird wohl das Eidgenössische Jodlerfest in Basel werden, wo der Klub mit dem Lied «Im Buechewald» die Höchstklasse anstreben wird.

Daneben habe er schon für acht Auftritte zugesagt, sagte Präsident Camenzind. Die Kasse möchte man mit einem Lottomatch und dem alljährlichen Jodlerabig wieder etwas aufpolieren. Im vergangenen Jahr konnte der Klub dank dem Zustupf der aufgelösten Musikgesellschaft Attinghausen einen kleinen Gewinn verzeichnen. Grössere Anschaffungen von Trachten stehen keine bevor. Die erste Herausforderung im neuen Jahr sei wohl der geplante Jodlerabend mit dem Gastklub Jodlerklub Schlieretal aus Alpnach am 7.März.

Obwohl die Ehrungen jeweils am Chlausabend vorgenommen werden, verabschiedete Camenzind zwei Vorstandsmitglieder mit einem kleinen Geschenk. Paul Gerig war 15 Jahre Aktuar. Auch Josef Arnold war 12 Jahre im Vorstand, davon acht Jahre als Kassier.

Die wichtigste Aufgabe des Klubs wird es wohl sein, den Chor in den nächsten Jahren aufzustocken, um dessen Erhalt sicherzustellen. Die Aktiven sangen zum Schluss «Ha Rose gseh» von Emil Wallimann.