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Technologiefonds des Bundes unterstützt Basis 57

Die geplante Zanderzucht in Erstfeld erhält vom Technologiefonds des Bundes 3 Millionen Franken.
Thomas Gisler, Gesamtprojektleiter der Basis 57, freut sich über die Unterstützung des Technologiefonds des Bundes. (Bild: PD)

Thomas Gisler, Gesamtprojektleiter der Basis 57, freut sich über die Unterstützung des Technologiefonds des Bundes. (Bild: PD)

(ml) Die geplante Zanderzucht in Erstfeld erhält vom Technologiefonds des Bundes 3 Millionen Franken. Vor wenigen Tagen wurde ein weiterer Meilenstein zur Finanzierung der ersten Bauetappe der dereinst grössten Schweizer Fischzucht erreicht: Der Technologiefonds des Bundes sagt der Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG seine Unterstützung mit einer Bundesbürgschaft von 3 Millionen Franken zu.

Der Fonds unterstützt Projekte in der Schweiz, die Produkte oder Verfahren zur Schonung der natürlichen Ressourcen entwickeln und vermarkten. «Wir freuen uns sehr über den positiven Bescheid», sagt Thomas Gisler, Geschäftsführer der Basis 57. Er sei wegweisend: «Nun kann der Spatenstich beim Neat-Nordportal Anfang Oktober erfolgen.»

Erste Bauetappe ist finanziert

Die Sicherung der Finanzierung der ersten Bauetappe wurde von Beginn weg sorgfältig geplant und in Schritten realisiert. «Seit 2014 haben wir das Aktienkapital von 100’000 Franken auf 4,461 Millionen Franken erhöht», sagt der Geschäftsführer der Urner Zanderzucht, «wir sind überzeugt, die laufende Aktienkapitalerhöhung von 939’000 Franken in den nächsten Wochen erfolgreich abzuschliessen.» Sie sei Bestandteil der Gesamtfinanzierung der ersten Bauetappe. «Das Aktionariat besteht derzeit aus über 580 Personen, vornehmlich natürliche Personen aus dem Kanton Uri», sagt Gisler. «Die Beteiligung an diesem Generationenprojekt steht selbstverständlich jeder und jedem offen.»

Im Jahr 2016 sprach der Urner Regierungsrat im Rahmen der Neuen Regionalpolitik rückzahlbare, zinslose Bundesdarlehen in der Höhe von 4,25 Millionen Franken und einen kantonalen À-Fonds-perdu-Beitrag von 0,7 Millionen Franken. Zusammen mit der Bundesbürgschaft des Technologiefonds, dem Aktienkapital und rund 2 Millionen Franken Darlehen von privaten Investoren ist der Finanzbedarf für die erste Bauetappe inklusive der Betriebskosten von rund 10 Millionen Franken gedeckt. «Unser Ziel, die Produktion von 180 Jahrestonnen Zander, rückt in greifbare Nähe», so Gisler, «für das Team, unsere Aktionäre und den Kanton Uri eine grosse Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit.»

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