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Tell gibt den Takt an

Die Volkmusik-Formation NüüUrchig gab am Samstag ein Konzert unter dem Titel Tells Tänze. Dabei machten die vier Musiker deutlich, wie unterschiedlich die Komponisten den Schweizer Nationalhelden zum klingen bringen.
Florian Arnold

«Ob Wilhelm Tell Musik gemacht hat, ist nicht bekannt», sagte Romed Aschwanden, Kurator des Tellmuseums in Bürglen. «Man weiss aber zumindest, dass er keine bekannten Kompositionen hinterlassen hat.» Umso mehr hat der Schweizer Nationalheld zahlreiche Volksmusikanten zu Kompositionen inspiriert. Dies hat das Haus der Volksmusik und das Tellmuseum Bürglen zu einer Zusammenarbeit bewegt. Die Idee stammte von Markus Brülisauer, dem Leiter des Hauses der Volksmusik. Am vergangenen Samstag wurde nun zum Konzert mit dem Titel Tells Tänze geladen. Und welches Lokal hätte da besser gepasst, als das Restaurant Tell in Bürglen?

Von der Tellsplatte bis zum Tellendörfli

Für die Musik sorgte die Ländlerformation NüüUrchig, die sich sowohl auf ältere als auch neuere Volksmusik spezialisiert hat. Mit in der Formation spielen Fränggi Gehrig (Akkordeon), Samuel Rohrer (Schwyzerörgeli), Fredy Reichmuth (Piano) und Pirmin Huber (Kontrabass). Gehrig kümmerte sich um die Zusammenstellung des Programms. Er hielt dabei Ausschau nach bekannten und weniger bekannten Stücken, die entweder den Namen Tell im Titel tragen, oder aber von Volksmusikern – wie Tell – aus Bürglen stammen. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich der Nationalheld klingen kann.

Gestartet wurde mit Werken des Bürglers Ernst «Jonny» Gisler («Im Telledörfli», «Uf dr Tellsplattä»). Zu hören gab es weiter Werke von Brigger Wisi, Hans Gisler vom ‹Echo vom Tällädorf›, Felix Gisler, Benjamin Brand genannt Brandä Benj und von Josef Imholz («Adler Bebu»), von dem das Stück «Im Tell Museum» stammt. Nach dem rund einstündigen, gut besuchten Konzert, lud die Kapelle NüüUrchig zur offenen Stubetä, die bis spät in die Nacht dauerte.

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