TELLPARK: Die Konkurrenz bleibt trotz Tellpark gelassen

Der Tellpark in Schattdorf öffnet bald seine Tore, und in Flüelen baut Lidl eine Filiale. «Kein Grund zur Sorge», findet man bei den Altdorfer Geschäften.

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Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, bald öffnet der Tellpark seine Tore. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, bald öffnet der Tellpark seine Tore. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Ab dem 17. September stehen den Urnern auf einen Schlag 11 000 Quadratmeter zusätzliche Einkaufsfläche zur Verfü­gung. Dann nämlich öffnet das bisher grösste Einkaufszentrum im Kanton Uri seine Tore  der Tellpark in Schattdorf. Er umfasst 16 Geschäfte, 150 Arbeitsplätze und 220 Parkplätze. 

Neue Einkaufsfläche soll auch in Flüelen enstehen: Der deutsche Billigdiscounter Lidl hat angekündigt, dass man im Oktober die Bauarbeiten der Filiale in Flüelen aufnehmen werde. Neben dem Werkhof sollen 1000 Quadratmeter Ladenfläche und 130 Parkplätze entstehen.

Vertrauen auf eigene Stärken
David Arnold, Geschäftsführer des Arnold Zentrum-Markts, hat die Bautätigkeit der Konkurrenz zur Kenntnis genommen, sieht ihr aber mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Er vertraut auf die Stärke seiner Produktepalette. «Unser Laden ist durch Nischenprodukte wie Käse, Urner Produkte und Gourmetspezialitäten gut positioniert», sagt Arnold. Deshalb habe er auch nach der Aldi-Eröffnung vor zwei Jahren bisher keine Geschäfseinbusse erlitten. Und er auch keine Angst um sein Geschäft, wenn der Tellpark eröffnet. 

Arnold glaubt jedoch, dass er nach der Eröffnung eine Weile lang weniger Kunden haben werde. Denn: «Die Leute sind neugierig und gehen alle erst einmal in den Tellpark», sagt er. Doch nach einigen Monaten pendle sich dies wieder ein, glaubt Arnold.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.