Teuflisch neue Perspektiven in Uri

Die sagenumwobene Schöllenen kann jetzt auf einem Rundweg umwandert werden. Tosende Wasser, schroffe Felswände und atemberaubende Aussicht inklusive.

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Auf dem neuen Rundweg gibt es auch einige steile Abschnitte zu bewältigen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Auf dem neuen Rundweg gibt es auch einige steile Abschnitte zu bewältigen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Am Freitag ist der 560 Meter lange Rundweg in der Schöllenenschlucht eröffnet worden. Zunächst geht es am Restaurant vorbei über die alte Teufelsbrücke. Es folgt ein rund 100 Meter langer Abschnitt durch einen ausrangierten Militärstollen. Weiter führt der Pfad entlang einer senkrechten Felswand zu einer neu geschaffenen Aussichtsplattform mit atemberaubender Sicht auf die Reuss und die verschiedenen Brücken. Um diesen Begegnungsplatz zu erreichen, muss der Viadukt der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) unterquert und eine neu gebaute Stahltreppe überwunden werden.

Am Schluss geht es via eine alte Militärbrücke und eine weitere Stahltreppenkonstruktion zurück zum Ausgangspunkt. «Jetzt kann man die raue Bergwelt und die faszinierenden Naturgewalten hier in der Schöllenen noch intensiver erleben», freute sich der Andermatter Talammann Alex Renner. Der Bau des Rundwegs kostete rund 200'000 Franken.

Urs Hanhart

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