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«Fideler Bauer» verabschiedet sich

Am vergangenen Sonntag ging die Dernière über die Bühne des Theaters Uri. Insgesamt besuchten knapp 5000 Zuschauer die Operette.
Georg Epp
Nach der Dernière gab es auf der Bühne Dankesworte an das treue Publikum und OK-Präsident Isidor Baumann (Bildmitte) verteilte kleine Geschenke an die Beteiligten. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 6. Oktober 2019)

Nach der Dernière gab es auf der Bühne Dankesworte an das treue Publikum und OK-Präsident Isidor Baumann (Bildmitte) verteilte kleine Geschenke an die Beteiligten. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 6. Oktober 2019)

Im Theater Uri in Altdorf vereinigte sich die Bergbauernfamilie Zachi von der Oberplangg und die Familie Grumow aus Berlin nach turbulenten Szenen ein letztes Mal in Freundschaft. Das nochmals gross aufmarschierte Publikum bedankte sich bei den rund 100 Akteuren mit längeren Standing Ovations, die Begeisterung war gross.

Sehr zufrieden zeigte sich Produktionsleiter Wisu Kempf, aber auch Regisseurin Franziska Dahinden, die Rückmeldungen waren durchwegs positiv. «Wir haben unser Hauptziel, den Operettenfreunden von nah und fern eine Freude zu bereiten, zu 100 Prozent erreicht», so Kempf.

«Wegen gesperrter Axenstrasse konnten wir wohl weniger Schwyzer Operettenfreunde abholen, aber mit beinahe 5000 Besucherinnen und Besuchern müssen wir auch hier zufrieden sein.»

Am Schluss der Dernière gab es einen Gesamtauftritt der Beteiligten auf der Bühne, auch das Orchester tauchte aus dem Orchestergraben auf und präsentierte sich dem Publikum. OK-Präsident Isidor Baumann erwiderte den Dank an das Publikum und beschenkte alle Beteiligten mit einem Stück Oberplangger Alpkäse. Ob in finanzieller Hinsicht eine schwarze Null erreicht wurde, bleibt noch offen – verschiedene Ausgaben haben das Budget mehr belastet, als vorgesehen. Da und dort gab es auch Schmerz- oder Freudentränen, so auch bei Tom Schmid, der die Rolle des fidelen Bauern infolge Krankheit nur vier Wochen vor der Premiere an Roman Walker abgeben musste. Ansonsten wurde das Bühnenteam von schwerwiegenden Zwischenfällen glücklicherweise verschont.

Noch sind keine Folgepläne in Sicht

Die jüngsten Schauspieler, die ihre Sache ausgezeichnet machten, freuten sich speziell, erstmals dabei gewesen zu sein. Noch existieren keine Pläne für ein neues Projekt, die Akteure hätten eine Pause verdient. Franziska Dahinden möchte das Präsidentenamt im Verein Forum Musikbühne Uri auf die nächste Generalversammlung hin zur Verfügung stellen, sie und ihr Lebenspartner Wisu Kempf möchten auch aus organisatorischer Sicht etwas kürzertreten. Für mögliche neue Projekte wird man sich umschauen, um neue Kräfte zu mobilisieren, denn für alle Beteiligten und die Operettenfreunde wäre es schade, wenn die Operettentradition der Musikbühne Uri nicht weitergeführt würde.

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