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Theatergruppe Eigägwächs zieht grossen Fisch an Land

Der Startschuss für das neue Musical «Big Fish» ist gefallen. Die Theatergruppe Eigägwächs wird das moderne Märchen 2020 auf die Bühne bringen. Regisseur Rolf Sommer verrät, warum das Vorhaben sehr ambitioniert ist.
Remo Infanger
Sie inszenieren das neue Musical von «Eigägwächs»; von links: Jeanine Dinger (Choreografie), Rolf Sommer (Regie) Manuela Fedier (Regieassistenz) Karin Bulgheroni (Kostümbild) und Michel Truniger (musikalische Leitung). (Bild: Remo Infanger (Altdorf, 4. Dezember 2018)

Sie inszenieren das neue Musical von «Eigägwächs»; von links: Jeanine Dinger (Choreografie), Rolf Sommer (Regie) Manuela Fedier (Regieassistenz) Karin Bulgheroni (Kostümbild) und Michel Truniger (musikalische Leitung). (Bild: Remo Infanger (Altdorf, 4. Dezember 2018)

Man nehme eine fantasievolle Geschichte voller Abenteuer und märchenhafter Figuren. Diese inszeniert man mit viel Tanz und Gesang und fügt eine kräftige Prise Humor dazu. Um das Ganze noch musikalisch abzuschmecken, zieht man ein 14-köpfiges Orchester hinzu. Et voilà – man erhält einen Eindruck des neues «Eigägwächs»-Musicals namens «Big Fish», das im Januar 2020 im Theater Uri serviert wird.

Voller Vorfreude präsentierte Rolf Sommer am vergangenen Dienstagabend das Konzept des neuen Musicals. Er wird für das Theaterstück auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Gespannt waren vor allem die zahlreichen Laiendarsteller des Theatervereins Eigägwächs, die für die Enthüllung ihres neuen Stücks den Weg in die Räumlichkeiten von Triff Altdorf gefunden haben. «Mit ‹Big Fish› haben wir uns für ein ambitioniertes Stück entschieden, das man als modernes Märchen beschreiben könnte», sagt Sommer. «Wir wollen ein Musical aufführen, das nicht bloss unterhält, sondern auch berührt.» Für den Theaterverein sei dieses Stück sehr geeignet, da es über unzählige grosse und kleine Rollen verfügt und es durch viele Ensemble-Szenen und Tanzeinlagen besticht.

Erfahrenes künstlerisches Team

«‹Big Fish› wird in verschiedenen Zeitebenen spielen», verrät Sommer. «Deshalb ist die Hauptfigur mal in älteren, dann wieder in jüngeren Jahren zu sehen, was inszenatorisch eine grosse Herausforderung ist – sowohl für die Bühnen- als auch die Maskenbildnerin.» Um das ambitionierte Vorhaben umsetzen zu können, darf Sommer auf ein erfahrenes künstlerisches Team zählen. So ist Josephine Enders aus Berlin für das Bühnenbild verantwortlich und Karin Bulgheroni schaut als Kostümbildnerin, dass alle Schauspieler auf der Bühne passend gekleidet sind. Die Choreografie übernimmt die gebürtige Kanadierin Jeanine Dinger. Sie konnte bereits in Musicals, TV-Werbungen für Adidas und Footlocker oder bei einer Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele in London ihr tänzerisches Können unter Beweis stellen.

«Es liegt ein grosser Haufen Arbeit vor uns, auf den ich mich riesig freue.»

Rolf Sommer, Regisseur

Die musikalische Leitung wird wiederum Michel Truniger übernehmen. «Ob wir das amerikanische Setting des Theaterstücks ‹einschweizern›, ist noch nicht entschieden», so Sommer. «Auf jeden Fall wird die Sprache aber wieder schweizerdeutsch sein.»

Rolf Sommer führte bereits «Pippin » zum Erfolg

Das Musical «Big Fish» basiert auf dem gleichnamigen Film von Tim Burton, der 2003 im Kino anlief. Das daraus geschriebene Theaterstück aus der Feder von John August debütierte 2013 in New York am Broadway. Anders als etwa «Der kleine Prinz» oder «Oliver Twist», die beide schon von «Eigägwächs» aufgeführt wurden, ist «Big Fish» also noch ein sehr junges und eher unbekanntes Musical. Dass man aber auch mit einem kleinen Namen einen grossen Erfolg erzielen kann, bewies das Musical «Pippin», welches anfangs dieses Jahres aufgeführt wurde. Schon damals führte Sommer Regie – zum ersten Mal, nachdem Lory Schranz die Leitung der «Eigägwächs»-Stücke an ihn übergab.

«Es liegt ein grosser Haufen Arbeit vor uns»

Sommers Regie-Debüt entpuppte sich als grosser Erfolg. So erlebten rund 4000 Zuschauer grosses Broadway-Ambiente im Theater Uri. Auf den Lorbeeren ausruhen will sich der Regisseur aber keineswegs. «Mit ‹Pippin› haben wir als Theatergruppe wertvolle Erfahrungen sammeln können und wir dürfen auch auf unsere Leistung stolz sein», betont Sommer. «Mit dem neuen Stück fängt die Arbeit aber wieder bei null an. Es ist nun wichtig, diese gesammelten Erfahrungen mitzunehmen. Es liegt ein grosser Haufen Arbeit vor uns, auf den ich mich riesig freue.»

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