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THEATERSAISON: Tellspieler hoffen auf viel Publikum beim Endspurt

Zurzeit liegt die Auslastung bei den Aufführungen bei 60 Prozent. Die Tellspielgesellschaft ist aber zuversichtlich, dass noch – wie vor vier Jahren – ein Schnitt von über 70 Prozent erreicht werden kann.
Markus Zwyssig
Wilhelm Tell alias Pan Aurel Bucher (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Wilhelm Tell alias Pan Aurel Bucher (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Die Hälfte der Spielzeit der diesjährigen Altdorfer Tellspiele ist vorbei: Die Auslastung liegt zurzeit bei etwa 60 Prozent. «Damit sind wir auf gutem Weg, die budgetierten Zahlen zu erreichen», sagt Mediensprecher Adrian Zurfluh. Erfahrungsgemäss würden die Besucherzahlen in den Aufführungen der zweiten Hälfte noch etwas zunehmen.

Bestätigt sieht sich Zurfluh mit den Reservationszahlen für die verbleibenden Aufführungen. «Die Aufführungen sind bereits gut gebucht.» Kurzentschlossene beruhigt er jedoch: «Es hat in jeder Aufführung noch Plätze frei.» Neben der Premiere vom 20. August war bisher auch die Sonntagsaufführung vom 18. September praktisch ausverkauft. Vor vier Jahren bei der Inszenierung mit Volker Hesse lag die Belegung bei 70 Prozent. Zurfluh ist optimistisch und glaubt, dass man einen solchen Schnitt bis zum Ende der Saison noch erreichen wird.

Tellspiele sind medial auf grosses Echo gestossen

Barbara Bär, die Präsidentin der Tellspielgesellschaft Altdorf, ist ebenfalls zufrieden. «Die erste Hälfte der Tellspielsaison ist mit einer viel beachteten Premiere am 20. August gestartet», sagt sie. Die Medien, inklusive Radio und Fernsehen, hätten differenzierte Kritiken veröffentlicht. «In allen massgeblichen grösseren Zeitungen der Schweiz waren die Tellspiele ein Thema», freut sich Bär. Auch so renommierte Webportale wie www.nachtkritik.de haben die Neuinszenierung von Philipp Becker besprochen und vielschichtige Kritiken angebracht. Mit «Kulturplatz» hat das Schweizer Fernsehen eine viel beachtete Sendung aus Altdorf ausgestrahlt, und auch der Sender Art-TV des Urners Felix Schenker hat die Aufführung differenziert besprochen. Äusserst positiv werden das Bühnenbild, die Kostüme, die Chordarbietungen und die Musik erwähnt. «Generell hören wir immer wieder Positives hinsichtlich Einfallsreichtum, der zupackenden Frische der Inszenierung und der hohen optischen Präsenz der Spielerinnen und Spieler.» Auch das viele Wasser auf der Bühne habe schon viele Gäste zum Staunen gebracht. Nicht verhehlt wird aber auch die Kritik, die sich vor allem auf die Sprache der Mitspielenden bezieht. Diktion und Artikulation der Laienspieler seien lange nicht mehr so perfekt herausgearbeitet wie damals bei den Inszenierungen von Naef und Hesse, heisst es bei www.nachtkritik.de.

Die Inszenierung von Philipp Becker ist sehr aufwendig. «Das fordert die Spieler, aber auch das Bühnenteam an jeder Aufführung», sagt Barbara Bär. Es seien bisher jedoch keine Probleme aufgetreten. «Das zeigt, dass die Bühnenkonstruktion und die Effekte gut geplant wurden und auch in der Praxis gut umzusetzen sind.»

Auch Barbara Bär ist für zweite Hälfte zuversichtlich

Was die Zuschauerzahlen betrifft, ist Bär zuversichtlich. «Bei den Tellspielen ist es generell so, dass die erste Hälfte etwas schwächer ausgelastet ist als die zweite», weiss sie aus Erfahrung. Das möge mit einer gewissen Vorlaufzeit zusammenhängen, die besonders Gäste von auswärts benötigen würden, nachdem sie die Kritiken gehört hätten und sich den Theaterbesuch organisieren müssten. «In der zweiten Hälfte ziehen die Zahlen an», so Bär. Sie freut sich nun mit den vielen Mitwirkenden auf die zweite Hälfte der Spielsaison. Die Inszenierung von Philipp Becker und seinem Team sei ein riesiges Ereignis, an dem weit über 100 Personen beteiligt seien. Die Stimmung im Ensemble bezeichnet sie als «begeistert und euphorisch». Das freue sie als Präsidentin der Tellspielgesellschaft ausserordentlich.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Hinweis

Infos zu den Aufführungen gibt es unter www.tellspiele-altdorf.ch

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