Tiefer Euro schadet Gotthard-Raststätte

Die Raststätte in Schattdorf schreibt rote Zahlen. Denn wegen des starken Frankens wurde weniger konsumiert. Aber auch energieeffiziente Autos bereiten Sorgen.

Drucken
Teilen
Die Gotthard-Raststätte an der A2 in Schattdorf hat ein schwieriger Jahr hinter sich. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Gotthard-Raststätte an der A2 in Schattdorf hat ein schwieriger Jahr hinter sich. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Gotthard-Raststätte A 2 Uri AG hat im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben. Das ist aussergewöhnlich. «Ich kann mich nicht erinnern, dass wir bisher einmal einen Verlust gemacht haben», sagt Verwaltungsratspräsident Peter Mattli. Doch für ihn ist klar, dass dieses Ergebnis mit der schwierigen Wirtschaftslage zusammenhängt. Denn der Euro-Kurs war 2011 besonders tief – vor allem im Sommer – also in der Hauptsaison.

Deshalb schreibt Mattli im Geschäftsbericht 2011, der kürzlich veröffentlicht wurde: «Es zeigt sich deutlich, dass die Besucher unserer Raststätte aufgrund der währungsbedingten Teuerung weniger konsumierten.» Besonders markant sei der Umsatzrückgang im Restaurantbereich.

Mattli stellt auch fest: «Es wurde im vergangenen Jahr deutlich weniger Benzin getankt.» Der Benzinpreis in der Schweiz sei für ausländische Gäste während der Hauptsaison schlicht nicht attraktiv gewesen. Dazu kommt, dass die Autos energieeffizienter werden.

So resultierte 2011 der sonst eher erfolgsverwöhnten Gotthard-Raststätte ein Verlust von 531 000 Franken. Zum Vergleich: 2010 konnte die Firma noch einen Gewinn von rund 707 000 Franken verbuchen.

Elias Bricker

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.