Tierschutz: Jetzt müssen Älpler handeln

Die Behörden prüfen zurzeit auf über 200 Urner Alpen, ob in den Ställen die Tierschutzbestimmungen eingehalten werden. Vereinzelt drücken sie ein Auge zu.

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Daniel Furrer kontrolliert die Höhe der Futterkrippe im Stall auf der Stafelalp. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Daniel Furrer kontrolliert die Höhe der Futterkrippe im Stall auf der Stafelalp. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Donnerstagmorgen, 8 Uhr: Es regnet in Strömen. Dennoch ist Daniel Furrer, ausgerüstet mit Regenschirm, zu Fuss unterwegs auf die Stafelalp auf dem Haldi ob Schattdorf. Sein Auto hat er im Oberfeld, am Ende der Strasse, stehen gelassen. Der Erstfelder ist nicht zum Vergnügen unterwegs – schon gar nicht bei diesem Wetter. Er arbeitet beim Kanton Uri als landwirtschaftlicher Berater. In dieser Funktion muss er nun im Auftrag des Laboratoriums der Urkantone die Alpställe im Kanton Uri ausmessen. Er und vier weitere Berater besuchen diesen und im kommenden Sommer rund 200 Alpen im ganzen Kanton. Sie schauen, ob die Gebäude der neuen Tierschutzverordnung entsprechen.

«Ein Kaffee?»Die revidierte Tierschutzverordnung trat 2008 in Kraft. Am 1. September 2013 läuft die Übergangsfrist ab. Bis dann müssen alle Ställe in der Schweiz den neuen Bestimmungen angepasst werden. «Ein grosser Teil der Alpställe im Kanton Uri erfüllen die Vorgaben leider nicht», sagt Furrer. Viele Alpställe sind alt und entsprechend klein gebaut.

Elias Bricker

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